Quelle: Sunrise
Quelle: Sunrise

Ein Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmendenvertretung und der Gewerkschaft syndicom hat gezeigt, dass bei Sunrise ein Stellenabbau, mit 147 Entlassungen unumgänglich ist.

Die Verantwortlichkeiten sollen mit weniger Hierarchieebenen und grösseren Führungsspannen klarer geregelt werden. Kürzere Entscheidungswege und die Konsolidierung sich überschneidender Funktionen sollen das Unternehmen schneller, wendiger und effektiver machen.

Die Entlassungen betreffen auch zahlreiche Führungspositionen. Weil die effektivere Organisation insgesamt weniger Mitarbeitende benötigt, sind auch Positionen ohne Führungsfunktion betroffen. Entlassungen erfolgen im laufenden Monat sowie im März. Sunrise Shop- und Kundendienst-Mitarbeitende mit direktem Kundenkontakt sind weitestgehend und Lernende gänzlich vom Stellenabbau ausgenommen.

Dank der wertvollen Hinweise und Vorschläge unter anderem von der Arbeitnehmendenvertretung sowie der Gewerkschaft syndicom konnte der Umfang der Entlassungen reduziert werden: Statt bis zu 190 Entlassungen, wie es initial geplant war, wird es im laufenden und nächsten Monat nur zu 147 Kündigungen kommen.

Sozialplan

Die betroffenen Mitarbeitenden werden mit dem geltenden Sozialplan nicht nur finanziell unterstützt. Die wichtigsten Elemente aus dem Sozialplan sind:

  • Der Sozialplan gilt für alle Mitarbeitenden und berücksichtigt das Alter und die Dienstjahre der Mitarbeitenden.
  • Betroffene Mitarbeitende werden mit einem Newplacement Programm professionell unterstützt.
  • Sunrise stellt einen Fonds für individuelle Überbrückungsmassnahmen bereit, wie zum Beispiel für individuelle Härtefälle oder Qualifizierungsmassnahmen.
  • Mitarbeitende ab dem vollendeten 58. Altersjahr erhalten einen befristeten Arbeitsvertrag bis zum Erreichen des 62. Altersjahres. Ab dem vollendeten 62. Altersjahr leistet Sunrise Beiträge im Hinblick auf eine vorzeitige Pensionierung.
  • Jüngere Mitarbeitende sollen möglichst schnell wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden.

 

Sunrise baut bis zu 190 Stellen ab