Sonderschau zur Digitalisierung an der Berufsmesse Zürich.
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Noch bis Samstag, 25. November 2017 findet in der Messe Zürich die grösste Berufsschau der Schweiz statt. Die 13. Berufsmesse Zürich setzt in diesem Jahr mit verschiedenen Elementen ihren Schwerpunkt auf die Digitalisierung. Nebst dem grossen Angebot an Lehrberufen und Weiterbildungsangeboten, zeigt eine Sonderschau, wie Berufe fit für die digitale Zukunft gemacht werden.

Die Digitalisierung sorgt täglich für Schlagzeilen, schürt Ängste und Unsicherheiten. Die Berufsmesse Zürich macht die digitale Zukunft erleb- und begreifbar. Auf zusätzlich rund 800 Quadratmetern wird an der Sonderschau der Fokus auf fünf Kerntechnologien der künftigen Berufswelten gelegt: Virtual und Augmented Reality, 3D-Visualisierungen, Drohnen, Smarte Lösungen, Robotik und 3D-Druck. Unter dem Titel «Berufswelten der Zukunft» zeigen verschiedene Stationen auf, welche neuen Technologien bereits jetzt schon im Einsatz sind und wie sie in Zukunft genutzt werden könnten. Interaktivität steht dabei im Zentrum. Die Besucher können selber ausprobieren, wie sich mögliche Entwicklungen in verschiedenen Branchen anfühlen.

Besucher sind digital unterwegs

Mit dem innovativen Kommunikationsinstrument «CollectMe» können Schüler Prospekte und Unterlagen von Aussteller erstmals digital auf eine Karte abspeichern. Das erleichtert ihnen, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse im Anschluss zu verarbeiten und beispielsweise in einen Vortrag einfliessen zu lassen. Mit dem Digital-Social-Guide «Follow me» erhalten die Besucher die analogen Angebote der Berufsmesse Zürich per WhatsApp oder Snapchat als digitales Begleiterlebnis auf das Smartphone. Und wie sieht die Berufswelt in 20 Jahren aus? Zukunftsforscher Georges T. Roos wirft am Eröffnungsanlass vom Dienstag, 21. November 2017 einen Blick auf disruptive Szenarien im Jahr 2037.

Berufe aktiv erleben

Die Möglichkeit zur Interaktivität ist auch bei den Ausstellern der 13. Berufsmesse Zürich ein immer wichtigeres Thema. Den Jugendlichen, Eltern, Lehrpersonen und Berufsbildungsverantwortlichen sollen die verschiedenen Lehrberufe und Weiterbildungsangebote näher gebracht werden, indem sie nicht nur zuschauen, sondern auch selber ausprobieren können. Dass an jedem Stand nebst Berufsbildungsverantwortlichen auch Lernende anwesend sind, macht es insbesondere den Jugendlichen leichter, Informationen zum möglichen Traumberuf von einem praktisch Gleichaltrigen zu erhalten.

Lebenslanges Lernen

Schon am Eröffnungstag zog es Tausende Oberstufenschülerinnen und -schülern an die Berufsmesse Zürich. Die Regierungsrätin Silvia Steiner plädierte an der Eröffnungsfeier für lebenslanges Lernen. Bildung sei das Aushängeschild der Schweiz. «Davon profitieren nicht nur die Unternehmen, auch unser Wirtschaftsstandort gewinnt durch den Innovationszuwachs.», erklärte die Zürcher Bildungsdirektorin. Der Zukunftsforscher George T. Roos zeigte als Gastreferent auf, wie sich die Welt in 20 Jahren durch die Digitalisierung verändern könnte. Die Digitalisierung werde jeden Beruf treffen, aber nicht alles könne von Robotern erledigt werden. «Eine Maschine wird nie Gefühle haben und kann keine Verantwortung übernehmen.»

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