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Swisscard zieht aufgrund einer Datenauswertung eine Zwischenbilanz über das Weihnachtsgeschäft 2019. Nach dem zweiten Adventswochenende hat sich gezeigt: von der letzten Novemberwoche, inklusive Black Friday, bis am zweiten Adventssonntag stiegen die Umsätze im Schweizer Handel gegenüber dem Vorjahr um 10 Prozent. E-Commerce ist in der Vergleichs-Periode sogar um 21 Prozent gewachsen, wie das Schweizer Kreditkartenunternehmen mitteilt.

Auffallend sei, dass im Weihnachtsgeschäft 2019 die Umsätze bisher stärker steigen sollen als letztes Jahr. 2018 habe es ein Plus von «nur» 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gegeben. In beiden Perioden sei der Black Friday der bisher umsatzstärkste einzelne Tag des Jahres gewesen.

Die Wachstumstreiber: E-Commerce, Warenhäuser, Elektronikfachhandel

Das grösste Umsatzwachstum finde im E-Commerce statt. Im Weihnachtsgeschäft 2019 seien die Umsätze im E-Commerce bisher um 21 Prozent im Vergleich zur Vorjahrperiode gewachsen. 2018 habe das Plus sogar bei 26 Prozent gelegen. Der stationäre Handel sei im laufenden Weihnachtsgeschäft mit 7 Prozent deutlich schwächer gewachsen. 2018 sei dieser Bereich mit einem Plus von nur 1 Prozent stagniert.
Bei den Händlerkategorien hätten die Warenhäuser und der Elektronikfachhandel erneut starke Steigerungen im Vergleich zur Vorjahresperiode verzeichnet. Die Warenhäuser hätten im Weihnachtsgeschäft 2019 ihre Umsätze bisher um 8 Prozent erhöht, im Vorjahr hätte das Wachstum sogar bei 16 Prozent gelegen. Der Elektronikfachhandel habe von Ende November bis am zweiten Adventssonntag einen Umsatzzuwachs von 19 Prozent erreicht. 2018 habe das Wachstum sogar 28 Prozent betragen.
Die Umsätze pro eingesetzte Kreditkarte hätten im untersuchten Zeitraum unverändert bei 165 Franken pro Tag gelegen. Im Advent seien die Umsätze pro Kreditkarte jeweils rund 15 Prozent höher als an den übrigen Tagen des Jahres.

Deutlich mehr Anfragen an Kundenservice-Zentrum in Horgen

Der vermehrte Einsatz der Kreditkarten in der Adventszeit habe auch zu deutlich höheren Anfragen an das Kundenservice-Zentrum in Horgen (ZH) geführt. Über 300 Mitarbeitende stünden hier 24 Stunden am Tag für Fragen zur Verfügung. Zusätzlich setzt Swisscard nach eigenen Angaben auch auf künstliche Intelligenz mit einer automatischen Sprach-Erkennung zur Beantwortung der Kundenanliegen. Diese Lösung verstehe sogar Schweizerdeutsch. Kunden könnten ihr Thema schnell und unkompliziert mündlich schildern. Danach würden sie direkt mit dem für das Anliegen bestqualifizierten verfügbaren Mitarbeitenden verbunden.

Wie Swisscard die Daten auswertete

Swisscard habe für diese Auswertung über 400 Millionen Datensätze der letzten Jahre analysiert. Die Datenanalyse von Swisscard berücksichtige die Umsätze mit Kreditkarten von Privatkunden in der Schweiz. Analysiert hätte man die Umsätze von der letzten Novemberwoche inklusive Black Friday (ab 22. November 2019) bis und mit am zweiten Adventssonntag (8. Dezember 2019). Die Umsätze seien mit den gleichen Perioden 2018 (30. November bis 9. Dezember) und 2017 (1. Dezember bis 10. Dezember) verglichen worden. Ausgewertet wurden laut Swisscard die Umsätze von in der Schweiz ansässigen Händlern, beschränkt auf die Händlerkategorie Retail (ohne Fluggesellschaften, Hotels, Restaurants usw.). Es seien nur Kunden berücksichtigt worden, die bereits 2017 und 2018 ihre Kreditkarten aktiv genutzt hätten.