Am 20. Juni ist World WiFi Day. Wer die Serien-Highlights ohne Unterbrüche streamen will und die neuesten Game-Features schnell downloaden und oder einfach im Internet die Nachrichten lesen möchte, braucht stabiles und schnelles WLAN. Mit diesen fünf Tipps will devolo dem WLAN auf die Sprünge helfen.

 

Tipp 1: WLAN-Check

Ob die WLAN-Abdeckung gut oder schlecht ist, merken Internetnutzer schnell. Trotzdem lohnt es sich, mit einer kurzen Bestandsaufnahme zu beginnen. Praktische Analysetools unterstützen dabei. Experten empfehlen häufig den „Ekahau Heatmapper“. Mit diesem Programm wird zunächst ein Grundriss der Wohnung erstellt. Anschliessend wird die WLAN-Ausleuchtung gemessen (von grün = guter Empfang bis rot = schlechter oder kein Empfang). Für die meisten Anwender genügt auch eine einfache App wie beispielsweise „WLAN-Hilfe“.

 

Tipp 2: Positionierung

Reichweitenproblem, denn bei vielen steht der Router irgendwo abseits in der Ecke oder – noch schlimmer – sogar im Keller. Ideal ist eine zentrale und leicht erhöhte Position, zum Beispiel auf einem Sideboard oder auf einem Schrank in der Mitte der Wohnung. Das WLAN des Routers sollte nicht durch andere Gegenstände, die davor oder daneben stehen, blockiert werden. Besitzt der Router vielleicht externe Antennen? Diese lassen sich in unterschiedlichen Winkeln ausrichten.

 

Tipp 3: Alter

Muss der alte Router ausgetauscht werden, sollte das neue Modell unbedingt WLAN 5 (WLAN ac) unterstützen. Der Standard ist wesentlich schneller als WLAN 4 (WLAN n). Zudem ist in vielen Ballungsräumen ein Teilbereich von WLAN 4, nämlich das 2,4 Ghz-Band, heillos überlastet. Durch einen Wechsel in das 5 Ghz-Band des WLAN 5-Standards nimmt das WLAN wieder richtig Fahrt auf. Das funktioniert allerdings nur, wenn auch die WLAN-Empfangsgeräte wie Smartphone, Notebook oder Tablet den WLAN 5-Standard unterstützen.

 

Tipp 4: Kurzstrecke

In einer grossen Wohnung oder Einfamilienhäusern liegen weite Strecken, Wände oder gar Stahlbetondecken zwischen Router und den WLAN-Empfangsgeräten wie Smartphone, Tablet oder Notebook. Diese Hindernisse wirken wie eine Bremse fürs WLAN. Für kürzere Entfernungen, etwa von einem ins nächste Zimmer, kann ein WLAN-Repeater helfen. Bei grösseren Wohnflächen reicht ein Repeater aber nicht mehr aus, weil Repeater ebenfalls das WLAN-Netz zur Datenübertragung untereinander nutzen.

 

Tipp 5: Langstrecke

Die All-In-One-Lösung für perfektes WLAN sind Powerline-Adapter. Der Trick: Sie nutzen den hauseigenen Stromkreislauf wie ein langes Datenkabel. Der Vorteil: Wände, Stahlbetondecken und sogar Fussbodenheizungen stellen kein Hindernis mehr dar, weil es eine kabelbasierte Lösung ist. An jeder Wandsteckdose steht mit WLAN-Powerline-Adaptern ein schneller Hotspot mit 100 Prozent Internetgeschwindigkeit zur Verfügung. Die Installation ist denkbar einfach: einstecken, kurz warten und loslegen.