Giuseppe Marrancone heisst der neue Küchenchef im Viersterne-Traditionshotel Saratz. Quelle: zVg.
Giuseppe Marrancone heisst der neue Küchenchef im Viersterne-Traditionshotel Saratz. Quelle: zVg.

Vom eleganten Dinner bis zum Barbecue – mit seiner internationalen Erfahrung bringt Giuseppe Marrancone frischen Wind in die Küche des Hotel Saratz Pontresina.

Giuseppe Marrancone heisst der neue Küchenchef im Viersterne-Traditionshotel Saratz in Pontresina. Der Schweiz-Italiener kommt vom Hotel Adula in Flims, wo er das Restaurant Barga (14 Gault-Millau-Punkte) und das vegan-vegetarische Restaurant La Clav führte. Am neuen Ort möchte er sowohl Hotelgäste als auch Besucherinnen und Besucher mit modern interpretierten Schweizer Gerichten und internationalen Klassikern begeistern. «Simple but outstanding» ist dabei das Motto. Produkten aus der Region sollen je länger je mehr im Fokus stehen.

Marrancones Werdegang begann bereits im Teenageralter, als er seiner Leidenschaft für die italienische Küche folgte. In Genf nahm seine Karriere eine internationale Wendung. «Dort konnte ich die französische und viele internationale Küchen kennenlernen», so Marrancone. Unter anderem kochte er in Genf im Four Seasons Hôtel des Bergues (Ristorante il Lago, 1 Michelin-Stern), im Hotel Schweizerhof Davos, im Hotel Nira Alpina in Silvaplana. «Unser Küchenteam freut sich darauf, die Gäste unter der neuen Leitung mit frischen, saisonalen Gerichten zu verwöhnen, ob beim Picknick im Hotelpark, beim Barbecue auf der Sonnenterrasse oder beim eleganten Dinner im Restaurant», sagt Direktor Ulf Naumann. Küchenchefin Kari Walker hatte das Saratz Ende Wintersaison 2024 verlassen.

 

Ehrlich, naturverbunden und nah

Mit sommerlichen Rezepten aus Italien und Graubünden wird auch das «Provisori» aufwarten. Nicht mehr nur vegetarisch wie im früheren Giodi, aber auch. Das Provisori bildet den Übergang zu einem neuen Konzept, mit dem das Saratz ab der Wintersaison überraschen wird. Dazu erklärt Ulf Naumann: «Wir wollen das Bedürfnis nach ehrlicher Küche, Naturverbundenheit und Erzeugernähe nach und nach immer besser erfüllen. Im Dialog mit Gästen und Erzeugern im engen Umfeld werden wir Neues ausprobieren und traditionelle Bündner Küche neu interpretieren.» Der lokale Bezug und die enge Verbindung mit den Lieferanten und Produzenten vor Ort wird so im Sinne der Nachhaltigkeit weiter gestärkt – unter «Live-Bedingungen» erarbeitet bis hin zum neuen Konzept.