Das Wandbild der Reception von HUBLOT in Nyon (Foto jpr)

Den Auftakt zu zwei denkwürdigen Anlässen des edlen Uhren-Brands bildete vor Wochen die ART OF FUSION  im Showroom von Landschaftsarchitekt Enzo Enea zu Rapperswil-Jona: In dessen prestige-trächtiger Location liess sich bei stilvoller Atmosphäre und lukullischen Höhenflügen der mit 3 Michelin-Sternen dotierten Brand Ambassadors Andreas Caminada und Yannick Alléno beschaulich die prächtige Outdoor-Kulisse geniessen.

Dabei zeigte sich einmal mehr die Stärke der Uhrenmarke, in ihren preisgekrönten Designs sowohl die Kunst der Fusion, als auch gleichzeitig Tradition und Innovation innerhalb ultra-kreativer Zeitmesser zu kombinieren. Denn bekanntlich gehört es zur Kunst der Fusion, weder von Natur aus noch durch Konvention zusammen passend erscheinende Elemente miteinander in Einklang zu bringen. Als Pionier dieser Fertigkeit in der Haute Horlogerie zelebrierte HUBLOT diese Konzeption mit einer kulinarischen Reise, welche von den zwei Spitzenköchen Yannick Alléno aus Paris und Andreas Caminada vom Schloss Schauenstein in Fürstenau unter Assistenz von Hublot-CEO Ricardo Guadalupe inszeniert wurde. Wahre Kunst kommt von Können, weshalb die kochenden Ausnahmetalente in der Fusion der Zutaten zur permanenten Weiterentwicklung exquisiter Spitzengastronomie den geladenen Gästen optimal abgestimmte Geschmacks-Kombinationen boten.

Mithin fand dabei ein Dialog auf höchstem Niveau statt. Denn umfangreiches Wissen und Leidenschaft für gutes Handwerk sind Zutaten der Haute Cuisine wie ebenso der Haute Horlogerie. Als Bindemittel fungieren dabei Zeit und Aesthetik, welche sich aus ausgesprochener Liebe zum Detail ergeben. Bei beiden unabdingbar sind zudem überragende Qualität der Werkstoffe wie Magic Gold, Saphir, Kautschuk und Keramik für Hublot; sowie hochwertigste Naturprodukte für die Chefs Yannick Alléno und Andreas Caminada.

Eine Symphonie der Exzellenz

Die kreativen Köche der Haute Cuisine, welche sich für dieses exklusive Live-Cooking zusammenfanden, definieren sich durch Passion, Anspruch und Einsatzbereitschaft. So widmete sich der Pariser Chef Alléno etwa dem Hummer. Er behauptet sich innerhalb der grossen französischen Küche dank Neuinterpretation und innovativer Experimente: Technik, Know-how, Respekt vor Zutaten und das Streben nach erhebendem Geschmack prägen seine perfektionistische Art des Kochens.

Caminada jongliert unter behutsamer Beibehaltung des ursprünglichen Geschmacks der Zutaten wiederum mit Texturen und Sinnen. Schliesslich wurde er dank seines Einsatzes zugunsten regionaler Biozutaten, erneuerbarer Energien und wiederverwertbarer Materialien zum „nachhaltigsten Chef der Welt“ ernannt. Dabei treibt ihn an, die Quintessenz seiner regional verwurzelten Küche in aller Einfachheit und Authentizität zu verbreiten. Am selben Abend wählte er mit dem Naturprodukt Kohl eine zugleich überraschende wie begeisternde Kreation!

Die denkwürdige Feier fand unter Anwesenheit von Sportlern wie Michel Pont und Dario Cologna sowie Kunden und Journalisten auf dem Gelände des prachtvoll 7 Hektar grossen Parks vom Enea-Baumuseum statt, auf dem sich 50, teilweise über hundertjährige Bäume mit zeitgenössischen Skulpturen bekannter Künstler der Sammlung des bekannten Landschaftsarchitekten Enzo Enea aus dem schweizerischen Rapperswil vereinen.

Hublot-CEO Ricardo Guadalupe inmitten der 3*-Spitzenköche Yannick Alléno und Andreas Caminada (Bild zVg)

Interview mit Andreas Caminada beim Apéro zur Art of Fusion

insidenews.ch: Hätten Sie aufgrund der „Ruhe vor dem Sturm“ ein paar Minuten für mich, geschätzter Herr Caminada?…

A.Caminada : Sehr gerne, und überhaupt kein Problem.

insidenews.ch: Am „22. Sterne-Cup der Köche 2019“ in Ischgl-Paznaun/Au „tauchten“ Sie meiner Erinnerung nach nur kurz zum Apéro des ersten Abends auf, nicht wahr?

A.Caminada : Dem war so, weil ich mich gleichzeitig hätte vierteilen sollen, um an sämtlichen Fronten präsent zu sein…

insidenews.ch: Hauptsache, Sie schafften es auf eine Stippvisite; denn besser kurz, als gar nicht, keine Frage!

A.Caminada : Das seh’ ich auch so, ja.

insidenews.ch: Ihr Engagement im Hotel Walserhof zu Klosters verlief wohl noch zu Zeiten des Wirtepaars Bolliger?

A.Caminada : Ja, ich absolvierte dort einen Teil meiner Lehrzeit, und Sie kannten den Betrieb offensichtlich?

insidenews.ch: Genau, weil die Eltern meiner Schwester und von mir damals ein Haus im „Doggiloch“ zu Klosters besassen. Des Weiteren hatte ich bislang selbst noch nicht das Vergnügen bei Ihnen im Schloss Schauenstein, jedoch Oktober ‚17 im IGNIV des Grand Resort zu Bad Ragaz…

A.Caminada : Sie sind nach Voranmeldung gerne jederzeit in Fürstenau willkommen!

insidenews.ch: Oh, danke, und dazu lass’ ich mich bestimmt nicht zweimal bitten… Was anderes: Sie müssen sehr gut selbst-organisiert sein und viel vertrauensvoll delegieren, um täglich all Ihre Aktivitäten an obend’rein unterschiedlichst weit verzweigten Orten zu schaffen…

A.Caminada : Richtig, und Vertrauen ist dabei ein wesentliches Stichwort! Auch unterstützt mich bei der Organisation meine tolle Frau, ohne welche die Umsetzung all unserer Aktivitäten genauso wenig funktionieren würde  wie ohne das wertvolle Team: Nur Dank Delegieren und dem Nachziehen von starken Mitarbeitenden war und ist uns überhaupt möglich, als anspruchsvolles Gastronomie-Unternehmen zu wachsen. Ausserdem ist äusserst sinnvoll, motivierte Leute innovativ mitgestalten zu lassen, weil man sie auf diese Art oben’drein länger bei der Stange in den einzelnen Betrieben halten kann! Generell gilt es einfach zu wissen, wofür man selbst verantwortlich ist, und welche Tätigkeiten delegiert werden können. So überprüf’ ich im Schloss Schauenstein etwa selber die Schlafzimmer und schaue zu den (Sous)-Chefs in den Tochterbetrieben, welche wir an Ort an die Front gestellt haben – was im Uebrigen auch absolut akzeptiert wird.

insidenews.ch: Und wie kam es in der Praxis jetzt zur Kooperation mit Yannick Alléno aus Paris?

A.Caminada : Wir sind beide Ambassadoren für HUBLOT und stehen kooperierend schon länger in deren Gunst. Yannick ist im Jahre 2018 dazu gestossen, und wir kennen uns auch privat. Ebenso er ist ein 3-Michelin-Sterne-Koch, der sehr gute Speisen kreiert, und wir bereiten heute Abend ein gemeinsames Gericht zu. Zwar liefert Franzoli das Basis-Catering an, aber wir bestücken dieses als Botschafter noch mit unseren sinnvollen Erweiterungen und „spicen“ das Ganze noch etwas auf!

insidenews.ch: 2018 eröffneten Sie noch weitere Zweigbetriebe wie eine Holzofenbäckerei, einen Wurst-, Käse- und Champagner-Keller sowie eine Kaffeerösterei…

A.Caminada : Das ist korrekt, und obwohl ich mich zu Beginn desselben Jahres ein paar Monate mit meiner Familie auf Weltreise befand…

insidenews.ch: Nun, wer viel arbeitet benötigt auch mehr Ferien, keine Frage, lieber Herr Caminada!

A.Caminada : Sie sagen es; und dennoch haben wir Fürstenau unmittelbar im Anschluss daran mit unserem zusätzlichen Angebot ziemlich aufgewertet und mehr Leben ins Städtchen gebracht: Es herrscht ein frischer Wind dort und ist wiederum wunderschön geworden – es lohnt sich, uns zu besuchen!

insidenews.ch: Herr Caminada, gute Show-Küche jetzt dann gleich sowie herzlicher Dank für das Interview!

A.Caminada : Viel Spass heute Abend, und ich habe zu danken…

Creative Director Maxime Plescia-Büchi links & Hublot-CEO Ricardo Guadalupe mit Sang Bleu-Modellen rechts im Bild (zVg)

Exklusiver Einblick in die HUBLOT Manufaktur …

…mit Kreativdirektor und Tätowierer MAXIME BÜCHI. Der Autor dieses Artikels wurde beim gemeinsamen Lunch, zu welchem die Hublot Manufaktur Mitte November ’19 Journalisten aus der ganzen Welt nach Nyon geladen hatte, am grossen Esstisch vis-à-vis von ihm platziert. Weshalb von Maxime im Laufe des Mittagessens zu erfahren war, dass er nach dem Studium der Psychologie und des Grafikdesigns nacheinander in Zürich, Paris und London gelebt hatte, um dort zu arbeiten, bevor er das SANG BLEU Magazin gründete und erst neulich sein eigenes Tatoo-Studio in London eröffnete. So wurde Creative Director Büchi denn auch von HUBLOT-CEO Ricardo Guadalupe zur Kreation des Designs der Hublot SANG BLEU-Luxus-Uhren-Linie angeheurt.

Drahterodier-Maschine zur Herstellung kleiner Federn aus gehärtetem Stahl (Photo by jpr)

Der anschliessende Rundgang durch die Manufaktur der edlen Luxus-Uhren-Marke brachte sodann höchst Aufschlussreiches und Eindrücklichstes zu Tage: Bereits beim Schleifen und Reinigen von mikroskopisch kleinsten, später in unterschiedlichsten Uhrenmodellen zu verarbeitenden Präzisions-Teilchen, gelangen eine Art einsehbarer „Duschkästen“ für diese zur Anwendung, damit ja kein störendes Stäubchen auf diesen haften bleibt. Sodann waren Drahterodier-Maschinen zu sehen, deren Prinzip darin besteht, programmierte Schnitte in leitende Materialien mit einem Draht durchzuführen, der als Elektrode in einer dielektrischen Flüssigkeit dient. Diese Maschinen werden  normalerweise verwendet, um sehr kleine Bewegungsteile aus gehärtetem Stahl (z.B. Federn) herzustellen. Das Verfahren gelangt auch für bestimmte Phasen der Magic-Gold-Produktion zur Anwendung!

Ein Teil der geladenen Journalisten begutachtet einen der zahlreichen „Setzkästen“ zur Zusammenführung kleinster Uhren-Teilchen (Bild von jpr)

Des Weiteren trafen wir zahlreiche „Setzkästen“ zur Zusammenfügung von kleinen und Mikro-Bestandteilen der verschiedenen Uhren-Typen an.

Das attraktive Vorzeigemodell der edlen Hublot SANG BLEU (Foto zVg)

Nach Kurzinterviews mit Monsieur Büchi, welche wir Journalisten aus aller Welt jeweils zu zweit abhalten konnten, folgte der Transfer zur MUDAC-Sneaker Collab-Ausstellung in Lausanne, da Hublot offizieller Partner derselben ist. Nebst einem von Maxime designten „Turnschuh“-Paar, waren dort von weltweit berühmten Sportlern bereits getragene zu inspizieren. Sowie selbstredend die Big Bang Sang bleu II in unterschiedlichster Ausprägung zu bewundern, welche der Creative Director in Kooperation mit Hublot kreiert hat.

Teil der MUDAC-Sneaker Collab-Ausstellung in Lausanne (Hublot-Partner/Bild jpr)

Zum Abschluss des vielseitig spannenden Tages luden die Exponenten der Uhrenmarke zu einem schmackhaften Dinner ins Château d’Ouchy am See ein, bei welchem nach einer warmen „Foie gras d’oie“ mit Mangoschnitzen und Feigen-Chutney Tomahawk-Steaks mit knusprigen „Pommes“ sowie als Dessert eine Auswahl an Apfel-Tarte, diverser Früchte- Mousses, einer Variation an Halbgefrorenem mit Früchte-Coulis’, Saint Honoré und einiges mehr kredenzt wurde.

Das leckere Dessert-Rondell im Château d’Ouchy (Foto jpr)