Frau an Case im Rechenzentrum
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IBM stellt eine neue Generation des gemäss IBM weltweit leistungsstärksten Transaktionssystems unter dem Namen „IBM Z“ vor.  Das neue System z14 führt eine neue Verschlüsselung ein: Sie ermöglicht sämtliche Daten, die mit einer Anwendung, einem Cloud-Service oder einer Datenbank verbunden sind, zu verschlüsseln. IBM Z ist so in der Lage, mehr als 12 Milliarden verschlüsselte Transaktionen pro Tag auszuführen.

Die neuen Datenverschlüsselungsfunktionen von IBM Z sollen dabei helfen, die Flut an Datendiebstählen zu reduzieren, die einen beträchtlichen Teil der annähernd 2 Billionen-US-$ teuren Auswirkungen von Cyberkriminalität für die globale Wirtschaft bis 2019 ausmachen. Von den mehr als neun Milliarden Datensätzen, die seit 2013 verloren gingen oder gestohlen wurden, waren nur vier Prozent verschlüsselt. Dies ist der Grund, warum der grösste Teil dieser Daten für organisierte Kriminelle, staatliche Akteure und missbräuchlich handelnde Mitarbeiter mit Zugang zu sensiblen Informationen bisher nutzbar war.

In der bedeutendsten Neupositionierung der Mainframe-Technologie seit mehr als einem Jahrzehnt, als sich die Plattform für Linux und Open Source-Software öffnete, erweitert IBM Z jetzt den schützenden kryptographischen Schirm seiner extrem leistungsstarken Verschlüsselungstechnologie und des Schlüsselschutzes. Die fortschrittlichen kryptografischen Möglichkeiten des Mainframe-Systems erstrecken sich nun über Daten, Netzwerke, externe Geräte oder ganze Anwendungen – wie zum Beispiel den IBM Cloud Blockchain Service – ohne Änderungen der Anwendungen und Verfahren und praktisch ohne Auswirkung auf die Gesamtsystemleistung. Wichtige Teile der Neuvorstellung entstammen dabei dem deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen.

Dazu meint Ross Mauri, General Manager von IBM Z: „Es gibt eine globale Welle an Datendiebstählen. Die überwiegende Anzahl der gestohlenen oder verlorenen Daten heutzutage ist ungeschützt und damit einfach zu manipulieren. Ein Grund: Verschlüsselung war bisher schwierig und für grosse Datenmengen teuer“ und fährt fort „wir haben dagegen eine neue Datenschutz-Engine für die Cloud-Ära geschaffen, von der wir glauben, dass sie einen signifikanten und unmittelbaren Einfluss auf die globale Datensicherheit haben kann.“

Einsatz von Verschlüsselung gemäss Studie wichtig

Eine aktuelle IBM Studie zeigt, dass ein umfangreicher Einsatz von Verschlüsselung ein wichtiger Faktor für die Verringerung der Geschäftsrisiken und der Kosten eines Datendiebstahls sein kann. Das kann auch zu einer Reduzierung der Kosten pro verlorenem oder gestohlenem Datensatz um 16 US-$  führen. Der IBM X-Force Threat Intelligence Index  zeigt das Ausmass dieses Risikos: Im Jahr 2016 wurden mehr als vier Milliarden Datensätze gestohlen (ein Anstieg von 556 Prozent gegenüber 2015).

Allerdings fehlt die Verschlüsselung bisher weitgehend in Unternehmens- und Cloud-Rechenzentren, da aktuelle Lösungen für die Datenverschlüsselung in x86-Umgebungen die Leistung (und damit die Benutzererfahrung) drastisch beeinträchtigen. Sie sind zudem komplex und teuer für die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Infolgedessen werden heute nur etwa zwei Prozent der Unternehmensdaten verschlüsselt, während mehr als 80 Prozent der mobilen Gerätedaten verschlüsselt sind.