Gemäss einer Studie von Siemens halten 65% der Unternehmen im Energiesektor die Elektrifizierung als beste Option auf dem Weg zu Netto-Null.
74% beurteilen intelligente Netze und Netzsoftware als entscheidend für die Energiewende. Führungskräfte der Energiewirtschaft erwarten verstärkten Einsatz autonomer Systeme, um Betriebskosten zu senken, Energieeffizienz zu verbessern und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
Die grosse Mehrheit aus dem Energiesektor sagt, dass digitale Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und Netzsoftware für eine saubere Energiewende unerlässlich sind. Sie unterstützen die Integration von erneuerbaren Energien, den Übergang zur Elektrifizierung und die Optimierung der Energieeffizienz. Das sind drei wichtige Kriterien, um den Verbrauch fossiler Energieträger zu senken.
Geplante und verzögerte Investitionen
Bereits 59 % der Befragten planen grössere Investitionen in autonome Systeme für Stromnetze. 68 % wollen damit Emissionen reduzieren und 72 % planen in den nächsten drei Jahren Veränderungen in ihrem Unternehmen durch KI. 74 % erwarten, dass kritische Infrastrukturen durch KI widerstandsfähiger gemacht werden können. Durch die vermehrte Anwendung von autonomen Systemen zur Verwaltung von Stromnetzen werden geringere Energiekosten, höhere Energieeffizienz und Zuverlässigkeit resultieren.
Im Vergleich zur Infrastructure Transition Monitor-Studie 2023 zeigt die diesjährige Studie bei einigen wichtigen Zielen wie dem Ausstieg aus fossilen Energieträgern, dem Ausbau gross angelegter Energiespeicher und der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen deutliche Fortschritte. Das vorhandene Potenzial sei aber noch lange nicht ausgeschöpft.
58 % der Unternehmen aus dem Energiesektor verzögern Investitionen in saubere Technologien wegen Unsicherheiten in der Gestaltung des Energiesystems. 65 % befürworten die Elektrifizierung, 73 % beanstanden aber die mangelhafte Netzinfrastruktur.
Sabine Erlinghagen, CEO von Siemens Grid Software, sagt dazu: «Veraltete Netzinfrastruktur stellt eine ernsthafte Bedrohung für die saubere Energiewende dar. Indem digitale Technologien eingesetzt werden, um autonome Netze zu entwickeln, lässt sich die Netzkapazität steigern und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit erhöhen. Daher müssen auch Regulierungen mit der Digitalisierung und Innovationen Schritt halten. Denn nur so lässt sich sicherstellen, dass unsere Energiesysteme für die Anforderungen einer sauberen Energiezukunft gerüstet sind.»





















