Gamescom-Eröffnung mit Bundeskanzelerin Merkel
Eröffung der gamescom 2017 mit v.l.n.r. Sean Casey (Parliamentary Secretary to the Minister of Canadian Heritage, Kanada), Henriette Reker (Oberbürgermeisterin Stadt Köln), Armin Laschet (Ministerpräsident NRW), Bundeskanzlerin Angela Merkel, Felix Falk (Geschäftsführer BIU), Tobias Haar (Vorstandsmitglied BIU), Gerald Böse (Vorsitzender der Geschäftsführung koelnmesse)
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Die gamescom 2017 ist offiziell eröffnet: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel sprach vor rund 350 geladenen Gästen und über 150 Journalisten zum Start des weltgrösten Events für Computer- und Videospiele auf dem Kölner Messegelände. In ihrer Rede würdigte sie die besondere Bedeutung digitaler Spiele und der Games-Branche.

Zuvor hob Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, in seiner Rede die Bedeutung von Computer- und Videospielen für sein Bundesland und die gamescom in Köln als Aushängeschild für die Digital-Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen hervor. Anschliessend brachen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Armin Laschet gemeinsam mit Staatssekretär Sean Casey vom gamescom-Partnerland Kanada und der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu einem Rundgang durch die Messehallen auf. Begleitet wurden sie hierbei von Felix Falk, Geschäftsführer des BIU, dem Verband der deutschen Games-Branche und Träger der gamescom, sowie Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse, dem Veranstalter der gamescom.

Unter anderem trafen die Rundgangsteilnehmer auf Yves Guillemot, CEO von Ubisoft, sowie die Geschäftsführer von Ubisoft Deutschland und Blue Byte, um über den Games-Standort Deutschland und ein geplantes Blue-Byte-Studio in Berlin zu sprechen. Anschliessend tauschten sich die Teilnehmer des Rundgangs am Stand von Sony mit Timo Ullmann vom Berliner Games-Entwickler Yager und Mareike Ottrand aus, Mit-Gründerin und Artdirector von Studio Fizbin, über die besonderen Herausforderungen von kleinen und mittelständischen Games-Entwicklern und die Notwendigkeit einer Entwicklungsförderung. Beim Stand des Landwirtschafts-Simulators informierten sich die Rundgangsteilnehmer anschliessend über Simulationen und wie sie komplexe technische Geräte für jeden spielerisch erfahrbar machen. Bei der vierten Station am Stand von Microsoft zeigte Lehrer Mirek Hancl am Beispiel von Minecraft, wie sich Computer- und Videospiele sinnvoll als digitales Lehrmittel in den Unterricht einbinden lassen.

Kulturgut Computer- und Videospiele

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel äusserte sich mit folgenden Worten zur Messe: „Computer- und Videospiele sind als Kulturgut, als Innovationsmotor und als Wirtschaftsfaktor von allergrösster Bedeutung und deshalb bin ich heute auch sehr gerne nach Köln gekommen, um dieser sich entwickelnden Branche meine Referenz zu erweisen.“ Und Felix Falk, Geschäftsführer des BIU, Träger der gamescom ergänzte: „Wir freuen uns sehr, dass erstmals Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit Ministerpräsident Armin Laschet die gamescom, das weltgrösste Event für Computer- und Videospiele, eröffnet hat. Ihr Besuch aber vor allem ihre Reden unterstreichen nachdrücklich, die grosse Bedeutung die Computer- und Videospiele für den Digital- und Wirtschafts-Standort. Jetzt muss es darum gehen, die Rahmenbedingungen für die Games-Branche zu verbessern, damit auch Games ‚Made in Germany‘ zu einem Exportschlager werden können.“

Last but not least ergänzte Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse: „Die Eröffnung der gamescom durch die Bundeskanzlerin war und ist für uns eine grosse Ehre. Mit ihrem Besuch hat sie die Entwicklung der gamescom zum weltweit grössten Event für Computer- und Videospiele honoriert und die Position der gamescom als eine der erfolgreichsten und grössten Veranstaltungen im deutschen Messewesen unterstrichen. Wir als Veranstalter der gamescom sagen ‚danke‘.“