Um einen langfristigen Dialog mit Akteuren des Schweizer Weinmarktes, der Gastronomie sowie Hotellerie und Fachmedien aufzubauen, trafen sich kürzlich Repräsentanten der spanischen Weinorganisation OIVE und des portugiesischen Weinverbands ViniPortugal im Co-Working-Place Westhive Zürich’s.
Die von der EU unterstützte Initiative ist für 3 Jahre geplant und trägt zum Ziel bei, eingangs vermerkte Fachleute in der Schweiz für die Qualität und Vielfalt iberischer Weine mit denjenigen ihrer Inseln zu sensibilisieren. Besonderen Schwerpunkt legt diese auf Weine mit europäisch geschützter Ursprungsbezeichnung AOP inklusive Angabe ihrer geografischen Koordinaten.
Gemeinsam wünschen Spanien und Portugal einen langfristigen Dialog mit den wichtigsten Akteuren des Schweizer Weinmarktes zu etablieren. Zusammen verfügen sie über die flächenmässig grösste Rebfläche der Welt, welche sich mit bemerkenswerter Vielfalt autochthoner Rebsorten in unterschiedlichsten Mikroklimata auszeichnen.

Susana Garcia, Generaldirektorin der OIVE, und Präsident von ViniPortugal Frederico Falcao nahmen als Vertreter an der Lancierung der iberischen Weinbranche teil. Beide betonten die Bedeutung europäischer Qualitätslabels als wichtige Orientierungshilfe für Schweizer Wein-Einkäufer und -Fachleute, die Wert auf authentisches Know-how und klar definierte Herkunft legen.
Nebst Norwegen und Grossbritannien wurde die Schweiz bewusst als Zielmarkt für die Initiative erwählt. Ausschlaggebend sind deren ausgeprägte Weinkultur, hohen Qualitätsansprüche sowie grosses Interesse an nachhaltiger Landwirtschaft. Susana Garcia: „Schweizer Fachleute wollen heute die Geschichte hinter jeder Flasche kennen“.
„Mit dieser Initiative wollen wir Schweizer Weinimporteuren aufzeigen, weshalb unsere traditionellen Qualitätssysteme heute weltweit vorbildlich sind. Gleichzeitig demonstrieren wir, dass selbst Geniesser spanischer und portugiesischer Weine immer wieder Neues entdecken können“, so Frederico Falcao ergänzend.
Im Kontext mit der offiziellen Lancierung fand anschliessend eine Podikumsdiskussion unter dem Titel „Spanische und portugiesische Weine auf Schweizer Markt“ statt. Dabei standen aktuelle Markttrends sowie Positionierung iberisch vinifizierter Rebensäfte im Fokus. Gefolgt von einer technischen Masterclass der Schweizer Sommelière Silvia Zuberbühler mit kommentierter Degustation von acht spanischen und portugiesischen AOP- und IGP-Weinen.
Die spanische Weinorganisation OIVE…
…ist eine Non-Profit-Organisation, welche die gesamte Wertschöpfungskette spanischen Weinsektors vereint. Das Ziel besteht darin, Förderung und Repräsentation der Branche per Kooperation aller beteiligten Akteure aufzubauen.
Der Weinverband ViniPortugal…
…verbindet die wichtigsten Vereinigungen des portugiesischen Weinsektors. Zweck der Organisation ist, das Image Portugals als Produzent interessanter Weine zu fördern, die Marke „Wines of Portugal“ durch Vielfalt zu stärken sowie nachhaltiges Wachstum der Produktionsmengen und den durchschnittlichen Weinpreis zu fördern.























