Quelle: Siemens.
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Die dringendste Aufgabe zur Erreichung der ambitionierten Klimaziele ist eine signifikante Reduktion der CO₂-Emissionen.

Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB) hat dabei für Industrieunternehmen ein neuartiges Angebot für ein wirkungsvolles Emissions-Management lanciert und setzt dabei auf Siemens-Technologie wie es in einer Mitteilung heisst. Die eingesetzte Software-Lösung SiGREEN nutze dabei bei der Berechnung des CO₂-Fussabdruck Realdaten, anstelle von industriellen Durchschnittswerten. Damit werden Product Carbon Footprints (PCF) zu einem Mess- und Steuerungsinstrument, mit dem sich Optimierungsmassnahmen gezielt umsetzen lassen.

Unternehmen benötigen in Zukunft verlässliche und nachprüfbare Daten zu Materialien, Komponenten und Prozessen, um die CO₂-Werte für jedes ihrer Produkte quantifizieren zu können. Um Industrieunternehmen auf diesem anspruchsvollen Weg und bei der digitalen Transformation zu unterstützen, wurden im Switzerland Innovation Park Biel/Bienne (SIPBB) zwei konkrete Anwendungsfälle realisiert. Dabei kommt das Siemens-Tool SiGREEN zum Einsatz, das Teil des Siemens Xcelerator-Portfolios ist. Die SiGREEN-Software unterstützt Unternehmen dabei, die eigenen Emissionen mit denen aus der Lieferkette zu verbinden, um den wahren CO₂-Fussabdruck eines Produkts zu ermitteln.

Workshops für interessierte Kunden

Switzerland Innovation Park Biel bietet als private Non-Profit-Organisation industrienahe Dienstleistungen an und betreibt auch angewandte Forschung und Entwicklung. In der Swiss Smart Factory am SIPBB in Biel ist die Siemens-Lösung installiert. «Interessierte Kunden können unter realen Bedingungen die Wirksamkeit und die konkrete Anwendung vor Ort erleben. So lassen sich zum Beispiel nachprüfbare CO₂-Zertifikate generieren, die auf der Kundenseite Vertrauen schenken sollen», erklärt Dr. Dominic Gorecky, Head of Swiss Smart Factory am SIPBB.
Anhand einer Drohnenproduktion wird zudem aufgezeigt, wie das Tool eine nachhaltige Fertigung ermöglicht – vom Design über den Produktionsprozess bis hin zur Lieferkette. Damit werden Product Carbon Footprints (PCF) zu einem Mess- und Steuerungsinstrument und die PCF-Werte können aktiv und gezielt mit Verbesserungsmassnahmen gesenkt werden.

Über Siemens Xcelerator Marketplace buchbar

«Interessierte Industrieunternehmen können künftig Dienstleistungen für diverse Anwendungsfälle über den Xcelerator Marketplace buchen sowie den Zertifizierungsprozess und das dazugehörige Datenmanagement mitverfolgen», sagt Stefan Schnider, Country Head von Siemens Digital Industries in der Schweiz. «Die neue Dienstleistung „Sustainability Journey“ ist als Halbtagesworkshop auf dem Siemens Xcelerator Marketplace verfügbar. Diese Dienstleistung hat der Switzerland Innovation Park in sein Angebot der Swiss Smart Factory in Biel/Bienne integriert.»
Bei der „Sustainability Journey“ handelt es sich um die Ermittlung von verlässlichen Emissionsdaten, was umfangreiche Informationen aus verschiedenen Systemen eines Unternehmens erfordert. Um diesen Datenfluss effizienter zu gestalten, müssen die Betriebstechnologie (OT) in der Fertigung und die IT-Systeme an SiGREEN angebunden werden. Dies ist insbesondere bei Unternehmen notwendig, die auch auf Produktebene eine automatisierte Erhebung von CO₂-Emissionen wünschen. Diese Anbindung erfordert ein hohes Mass an Expertise im Bereich der Datenintegration.
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