
In sehr vielen Bereichen machten die Künstliche Intelligenz und die Robotik starke Fortschritte. Verstärkt stehen Digitalisierung, Automatisierung und das Umweltbewusstsein im Vordergrund. Entwicklungen in Gesundheit, Umwelt, Energie, Mobilität oder Drohnen sind ohne die neuen Technologien nicht mehr denkbar.
Forscher der Charité entwickelten mit „crossNN“ ein Diagnosemodell, das über 170 Krebsarten erkennt. Wissenschaftler der Universität Macau erfanden eine künstliche weiche Roboter-Spinne, die Darmkrebs bekämpfen kann. Und Hirnströme können nun mit einem haarfeinen Sensor oder von einem winzigen Lesegerät exakt gemessen werden.
Wenn Mini-Roboter helfen
Ein Miniatur-Roboter kann Blutgerinnsel schreddern und ein anderer bewahrt Senioren vor Stürzen. An der Harvard-Universität wurde ein smartes Exoskelett entwickelt, das Gelähmten verbesserte Mobilität ermöglicht. KI unterstützt ältere Personen beim Bergwandern und Blinde oder Sehbehinderte erhalten durch ein KI-Navi Hilfe beim Navigieren. Das smarte Display kann den Spielverlauf an einem Sportanlass anzeigen.
Mikroben ermöglichen eine umweltfreundliche Textilproduktion und an der IHA-Universität soll ein Kunststoff entwickelt worden sein, der für die Meere nicht mehr gefährlich ist.
In China ist es gelungen, Uran aus dem Meer zu sieben und ein Biosensor in Pflanzen leuchtet grün, wenn sie gesund sind. Drohnen finden Lecks in Erdgasleitungen und können mit Softwareunterstützung immer grössere Lasten transportieren. Von Magnetfeldern gesteuerte Fasern werden zu sanften Roboterhänden und ähnlich gefühlvoll agiert eine neue hochsensible Roboterhaut. Ein Garten-Roboter kann jäten und ernten.
Bessere Batterien
Bessere Chips ermöglichen in Rechenzentren durch Kühlung bis 80 % Energiereduktion. Bewegliche Bojen erzeugen Strom und eine verformbare Batterie kann Geräteformen angepasst werden. Interessant ist eine Batterie, die sich selbst reparieren kann.
Schiffe sollen mit umweltneutralen Methanolmotoren verkehren und ein spezieller Wandler ermöglicht längere Strecken für E-Flugzeuge.
GE Aerospace entwickelte ein 5’000 km/h schnelles Hyperschalltriebwerk. Bald gibt es Elektromotoren ohne Kupfer. Ein neues Informationssystem berücksichtigt verschiedene Parameter – auch Staus – und prognostiziert, wie weit die Batterieladung noch reicht.
Holz statt Beton und neue Supercomputer
Erdbebensichere Häuser aus dem 3D-Drucker werden immer realistischer und Holzbalken sollen Betonträger ersetzen. Eine elektronische KI-Zunge ersetzt menschliche Tester und ein kleiner smarter Stoff-Aufkleber kann Energie erzeugen und mit Chatbots und Smart-Home-Geräten kommunizieren.
Dem Forschungszentrums Jülich gelang mit dem Supercomputer gar eine europäische Rekordmarke. Das Gerät erledigt 1 Trillion (1018) Rechenoperationen pro Sekunde.



















