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Die digitale Transformation in HR und IT schreitet rasant voran – von SuccessFactors-Migration über Künstliche-Intelligenz (KI)-Anwendungen bis hin zu neuen Anforderungen an Zeiterfassung und Datenstrategie.

Doch wo stehen die Unternehmen und Organisationen derzeit? Die Deutschspra-
chige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) hat die DSAG-Personaltage 2026 vom
17.-18. Juni 2026 in Heidelberg zum Anlass genommen, und ihre Mitglieder nach
den Herausforderungen, Trends und Lösungsansätzen für IT- und HR-Verantwortli-
che sowie Fachkräfte in diesen Bereichen im SAP-Kontext befragt. Zwei zentrale
Ergebnisse der Umfrage: SAP SuccessFactors scheint vielfach in den HR-IT-Road-
maps der befragten Unternehmen verankert. Und die Umstellung auf SAP HCM for
S/4HANA (H4S4) ist derzeit ein Thema, das viele Unternehmen umtreibt.

«Die Umfrage unter unseren Mitgliedern im HR-IT-Umfeld belegt einerseits die hohe Relevanz von H4S4 und SuccessFactors-Umstellungen sowie die deutlichen Handlungsfelder im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), Cloud und allgemein bei der Digitalisierung von HR-Prozessen», fasst Hermann-Josef Haag, DSAG-Fachvorstand Personalwesen & Public Sector, zusammen. Auf die Frage, welche SAP-Systeme sie derzeit im HR einsetzen, gaben 71 Prozent der Befragten an, noch mit SAP ECC HCM (On-Premises) zu arbeiten.

39 Prozent nutzen SAP SuccessFactors, 23 Prozent SAP S/4HANA HCM (H4S4) On-Premises und 9 Prozent SAP S/4HANA HCM in der Private Cloud. Bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich. «An den Antworten wird deutlich, wie heterogen die digitale Transformation in HR und IT ausfällt – und dass sie derzeit in vollem Gange ist», ordnet Haag ein.

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Transformations-Roadmaps

Im Rahmen der Umfrage hat die DSAG auch mittels Freitext erhoben, in welchen Umstellungen sich die Unternehmen derzeit befinden, bzw. was sie planen. Das Gros der Antwortenden gab an, sich mit der Umstellung auf SAP S/4HANA HCM (H4S4) (On-Premises oder Private Cloud) zu befassen. Dies legt nahe, dass viele Kunden auf H4S4 migrieren, um ihre bisher getätigten Investitionen sowie den Core zu schützen.

«Auf der einen Seite zwingt das bevorstehende Wartungsende der bisherigen ERP-HCM-Lösungen Unternehmen dazu, mit zukunftssicheren Plattformen zu planen. Auf der anderen Seite stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, Datenmigration, Prozessharmonisierung und Hybrid-Strategien in Einklang zu bringen – bei gleichzeitigem Bedarf an Planungssicherheit und Ressourcen», so Haag.

 

Top-Herausforderungen im HR-IT-Kontext

Direkt gefragt nach der Relevanz bestimmter Themen im HR-IT-Kontext lassen sich die folgenden Top-5-Herausforderungen als sehr relevant/relevant identifizieren:

  • Digitale Personalprozesse & Self Services (74 Prozent)
  • Migration von SAP ECC HCM auf H4S4 (64 Prozent)
  • Datenschutz und Compliance in SAP-HR-Systemen (55 Prozent)
  • HR-Analytics und -Reporting (52 Prozent)
  • Zeiterfassung & Arbeitszeitrecht (EuGH, NachweisG) (47 Prozent)

 

Was die Top-Trends sind

Auf die Frage «Welche SAP-/HR-Trends werden Ihre Arbeit in den nächsten ein bis drei Jahren am stärksten beeinflussen?» zeigt die Umfrage ein klares Bild: Künstliche Intelligenz im HR-Kontext wird von 65 Prozent der Teilnehmenden als prägendster Trend genannt. Darauf folgen Automatisierung und Robotic Process Automation (RPA) mit 53 Prozent sowie People-Analytics und Predictive HR mit 34 Prozent.

Auch der Fachkräftemangel und die digitale Weiterbildung bleiben mit 50 Prozent ein dominierendes Handlungsfeld. Themen wie Low-Code/No-Code-Lösungen und Cloud-first-Strategien erreichen jeweils 24 Prozent, während Nachhaltigkeit und ESG-Reporting sowie SAP Business Data Cloud/SAP Datasphere jeweils von 16 Prozent der Befragten genannt werden.

 

DSAG-Personaltage

Die durch die DSAG-Umfrage aufgeworfenen Fragestellungen und Themen greifen auch die DSAG-Personaltage 2026 auf. Unter dem Motto «Das Dino-Dilemma: Survival of the Skilled» regt der Kongress am 17. und 18. Juni 2026 in Heidelberg zur Diskussion rund um HR- und IT-Strategien im SAP-Kontext an.

An zwei Tagen erwarten die Besuchenden zwei Keynotes, zahlreiche Vorträge und eine Ausstellung mit 40 Partnern. «Eine zentrale Frage, der die DSAG-Personaltage auf den Grund gehen: Wie muss sich das Personalwesen entwickeln, um die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu meistern?», sagt Haag.

 

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