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Am KMU SWISS Podium in Brugg-Windisch ist das Thema „Visionäres Verhalten“ auf grosses Interesse gestossen. In den Referaten und im Podiumsgespräch erzählten Unternehmer wie Roland Brack (Brack.ch) oder Hausi Leutenegger von ihrem Weg zum Erfolg. Sie waren sich einig, dass ein Firmenchef nebst Leidenschaft viel Durchhaltevermögen braucht, um eine Vision umzusetzen.

Dieses spannende Thema hat am letzten Donnerstagnachmittag über 300 Wirtschaftsvertreter an das KMU SWISS Podium in den Campussaal nach Brugg-Windisch gelockt. In drei Referaten und einem Podiumsgespräch gaben erfolgreiche Unternehmer Einblick in ihre Karrieren und berichteten darüber, was es braucht, um eine Vision zu verwirklichen. Stellvertretend für alle war die Aussage von Robert Nussbaumer: «Visionäre stehen immer wieder auf. Es gilt: Durchhalten. Dranbleiben. Gewinnen.»

 

Mit Visionen abheben

Der Keynote-Speaker, Trainer und Autor Robert Nussbaumer ist überzeugt, dass ein Visionär ein «Durchhalte-Gen» besitzen muss. Er betonte im ersten Referat, es genüge nicht, einen Traum zu haben, man müsse auch aktiv werden. Doch viele hätten Angst vor dem Scheitern, vor Hürden, die es zu meistern gilt, oder sie seien zu wenig motiviert. Dem stimmte der zweite Referent Roland Brack (Brack.ch) zu und fügte bei, dass es für die Umsetzung einer Vision viel Mut benötigt: «Ich wurde bei meinen grössten Entscheidungen anfänglich immer für verrückt gehalten.» Er belieferte zuerst vom Dachboden des Elternhauses aus Kunden mit Elektronikartikeln. Inzwischen arbeiten 550 Mitarbeitende in seiner Firma, und der Onlineshop führt 150`000 Artikel im Sortiment. Dass man mit Visionen buchstäblich abheben kann, zeigte Oliver Furrer im letzten Referat. Der mehrfache Weltmeister und Rekordhalter im Fallschirmspringen nähert sich Schritt für Schritt seinem Traum vom «Fliegen wie ein Vogel». Neben seiner Tätigkeit als CCO der Fluggesellschaft SkyWork in Bern springt er am Wochenende mit einem sogenannten Wingsuit von Felskanten und hilft beim Verbessern des Flügelanzugs mit.

 

Spass und Leidenschaft für eine Sache

Im zweiten Teil des KMU SWISS Podium begrüsste die Moderatorin Tamara Sedmak als erstes den legendären Hausi Leutenegger auf der Bühne. Äusserst unterhaltsam erzählte der Viererbob-Olympiasieger, Filmschauspieler und Gründer der Hans Leutenegger AG, wie er in seiner Karriere weder «links noch rechts» geschaut habe und stets seinen Weg gegangen sei. Seine Firma beschäftigt heute rund 1’000 Mitarbeitende. Leutenegger riet den Teilnehmenden zu einem freundlichen Umgang mit den Menschen, ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeitenden zu haben und ihnen zu vertrauen. Ausserdem solle ein Unternehmer offen und kommunikativ sein und immer nach vorne schauen.

Ebenfalls den Sprung vom Sport in die Wirtschaft schaffte Marc Gianola. Der vierfache Hockey-Schweizermeister und OK-Präsident des Spengler Cup Davos sieht bei Spitzensportlern gute Voraussetzungen, um Visionen zu realisieren. Sportler müssten ehrgeizig, zielstrebig und beharrlich sein, um sich in einem harten Umfeld durchsetzen zu können. Zum abschliessenden Podiumsgespräch stiessen nochmals Robert Nussbaumer und Oliver Furrer dazu. Angeregt diskutierten alle über visionäres Verhalten und unterstrichen, dass nebst einer Vision vor allem Spass und Leidenschaft für die Sache benötigt werde. Diese verhülfen zum notwendigen Durchhaltevermögen, wenn es einmal nicht nach Wunsch laufe. Schliesslich fiele jeder einmal auf die Nase, das gehöre dazu.

 

Kontakte knüpfen

Das KMU SWISS Podium, das traditionsgemäss einmal jährlich im September stattfindet, lebt nicht nur von den Referaten und dem Podiumsgespräch. Ebenso wichtig sind für die Führungskräfte und Unternehmer die Begegnungen in den Pausen, an den Ständen der 35 Aussteller oder beim anschliessenden Abendessen. Dort werden wertvolle Kontakte geknüpft und gepflegt. Die Gäste philosophieren über Visionen und wer weiss, vielleicht wird die eine oder andere Idee umgesetzt. Auf jeden Fall gilt auch hier: dranbleiben!