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Am 4. März ’26, ergo am selben Tag wie der Frühstücks-Anlass zum Engineers‘ Day im Technopark Brugg/AG (http://www.insidenews.ch berichtete am 6.3.’26 darüber), fand an der Hochschule in Horw/LU die ERSTE National Conference of Engineers statt: Diese bündelt Kräfte für den hohen Fachkräftebedarf von Ingenieur-, MINT- und Techberufen.

Der Bedarf an qualifizierten Ingenieur:innen ist hoch – und wächst weiter: Es muss koordiniertes Handeln von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft aufgebracht werden, um die grossen gesellschaftlichen, technologischen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern.

Weshalb sich an der HSLU selben tags rund 40 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verwaltung, Verbänden und Student:innen trafen. Das Ziel der Konferenz bestand darin, gemeinsam einen Überblick zu den vielen bestehenden Förderungsinitiativen im Ingenieurswesen zu bekommen und die Kräfte für zukünftige Massnahmen gezielt zu bündeln. Dabei wurde transparent, dass in der Schweiz KEIN Mangel an Angeboten der Nachwuchsförderung besteht: Mindestens 860 Initiativen sind alleine auf der Plattform http://www.educamint.ch aufgeführt. Vielmehr liegt die Herausforderung in Koordination, Finanzierung und besserer Sichtbarmachung dieser Initiativen. Gemeinsam wurden Strategien diskutiert, um die Nachwuchsförderung zu stärken und insbesondere Frauen für Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufe zu begeistern. Organisiert wurde die Konferenz vom Engineers‘ Day und der Hochschule Luzern.

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Ingenieur:innen als Schlüssel zur Bewältigung globaler Herausforderungen

Angesichts derselben zu Mobilität, Klimawandel und Digitalisierung kommt diesen eine zentrale Rolle zu. Sie entwickeln innovative Lösungen für erneuerbare Energiesysteme, resiliente Infrastrukturen, smarte Mobilitätskonzepte, digitale Technologien, datenbasierte Anwendungen und nachhaltige Produktionsprozesse. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Lebensqualität und nachhaltiger Entwicklung unserer Gesellschaft sowie zur Erreichung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen.

Gleichzeitig stehen Ingenieur-, MINT- und Tech-Berufe seit Jahren unter Druck: Frauen sind nach wie vor deutlich unterrepräsentiert und der Fachkräftemangel ist generell ausgeprägt.

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Konferenz vernetzte in Luzern Kompetenzen verschiedener Disziplinen

Teilnehmende entwickelten in thematischen Workshops gemeinsam konkrete Massnahmen, welche im Anschluss daran reflektiert, geschärft und ergänzt wurden. Die interdisziplinäre Kooperation sowie aktive Einbindung von Studierenden, die neue Perspektiven und praxisnahe Impulse einbrachten, erwiesen sich als besonders wertvoll.

Roadmap koordinierten Handelns

Enge Zusammenarbeit und kontinuierlicher Dialog aller relevanten Akteur:innen sind entscheidend. Grosse Transformationsaufgaben lassen sich nur erfolgreich bewältigen, wenn Wirtschaft, Verbände, Hochschulen, Verwaltung und Politik ihre Kräfte strategisch bündeln. Ingenieur:innen bringen dafür beste Voraussetzungen wie interdisziplinäres Denken, Innovationskraft, Kreativität, Problemlösungskompetenz sowie starke Soft Skills zur Entwicklung nutzungsorientiert gesellschaftlich relevanter Lösungen mit. Innerhalb der Workshops und Podiumsdiskussion elaborierten die Teilnehmenden folgende Stossrichtungen als Basis für eine gemeinsame Roadmap:

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1. Engineering sichert die Zukunft der Schweiz

Kompetenzen von Ingenieur:innen bilden zentrale Grundlage für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand der Schweiz.

2. Engineering neu erzählen

Dieses Berufsbild muss – verständlich, nahbar und jenseits von Klischees – stärker als gesellschaftlich relevanter Beitrag zum Lösen komplexer Probleme vermittelt werden.

3. Sichtbarkeit entsteht mit konkreten Beispielen

Welchen Nutzen Engineering für Gesellschaft und Wirtschaft schafft, zeigen konkrete Projekte und Alltagsbeispiele auf.

4. Nachwuchs früh begeistern

Über Schulen, kompetente Vorbilder und praktische Einblicke in reale Projekte sollen Kinder und Jugendliche früh erleben, wie spannend und sinnvoll Engineering sein kann.

5. Kräfte natonal bündeln

Nationale Vernetzung, koordinierte Aktivitäten und kontinuierlicher Austausch zwischen Bildung, Wirtschaft, Verbänden und Politik sind wesentlich, um Engineering langfristig zu stärken.

Startschuss für nachhaltig nationales Engagement

Die erste National Conference of Engineers an der Hochschule Luzern (HSLU) hat ein starkes Signal gesetzt und den Grundstein für gemeinsam nachhaltiges Engagement zur Stärkung des Nachwuchses und der Ingenieur-, MINT- und Techberufe in der Schweiz gelegt. Das Fazit: Vorhandene Initiativen sollen gestärkt, Synergien systematisch genutzt und gemeinsam mehr Wirkung erzielt werden. Ein klares Etappenziel ist dabei in Sicht: Die grosse National Conference of Engineers am 4. März 2027, an welcher eine nationale Deklaration verabschiedet werden soll!

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Engineers‘ Day

Bundespräsident GUY PARMELIN richtete seine Grussbotschaft an uns und hob darin die Bedeutung der Ingenieur:innen für die Welt von heute und morgen hervor.

Die 40. Generalkonferenz der UNESCO hat im November 2019 auf Initiative der World Federation of Engineering Organizations (WFEO) beschlossen, den 4. März eines jeden Jahres zum World Engineering Day zu erklären. Dazu finden weltweit unzählige Veranstaltungen statt.

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https://www.worldengineeringday.net