ServiceNow (NYSE: NOW), der AI Control Tower für die geschäftliche Neuerfindung, hat die Übernahme von Armis abgeschlossen.
Armis bietet eine umfassende KI-gestützte Lösung, die Cyberrisiken über sämtliche vernetzte Assets hinweg in Echtzeit sichtbar macht, absichert und übergreifend steuert – von OT-, IoT- und medizinischen Geräten über Physical AI bis hin zu Code und Cloud. Mit der Übernahme erweitert ServiceNow seine Security-Plattform um die physische und operative Ebene von Unternehmen und ergänzt sie um umfassende Cyber Asset Intelligence sowie den geschäftlichen Kontext, der für den sicheren und kontrollierten Einsatz agentischer KI im grossen Massstab erforderlich ist.
Der Abschluss folgt auf die bereits im März 2026 vollzogene Übernahme von Veza. Veza brachte KI-native Identity Intelligence in die ServiceNow AI Platform und ermöglicht Unternehmen eine kontinuierliche Transparenz darüber, wer oder was Zugriff auf digitale und vernetzte Ressourcen hat. Mit Armis stärkt ServiceNow seine Fähigkeiten im Bereich Identity Intelligence und Cyber-Exposure-Management und unterstützt sowohl präventive als auch reaktive Sicherheitsmassnahmen im Zuge der Skalierung agentischer KI. Gemeinsam ermöglichen Armis und Veza eine durchgängige Sicht auf alle vernetzten Cyber-Assets sowie sämtliche Zugriffs- und Berechtigungspfade über menschliche, maschinelle und KI-Agenten-Identitäten hinweg.
Wenn die Lücke zwischen Transparenz und Cyberrisiko geschlossen wird
Sicherheitsteams, die in fragmentierten Umgebungen mit zahlreichen Einzellösungen arbeiten, stehen seit Langem vor einer strukturellen Herausforderung. In vielen Unternehmen fehlt die Verbindung: Systeme zur Risikosteuerung können keine direkten Massnahmen ausführen, während Systeme zur Behebung keinen vollständigen Überblick über die Risiken haben. Dadurch entsteht eine wachsende Lücke zwischen Erkennung und Reaktion, die im Zeitalter agentischer KI das Risiko von Sicherheitsvorfällen exponentiell erhöht.
Gestohlene Zugangsdaten bleiben der häufigste Einstiegspunkt für Angreifer, und dieses Problem nimmt weiter zu. Maschinenidentitäten übersteigen mittlerweile die Anzahl menschlicher Identitäten um mehr als das 80-Fache, und fast die Hälfte verfügt über sensible oder privilegierte Zugriffsrechte, die viele Unternehmen weder vollständig einsehen noch kontrollieren können. Das begünstigt laterale Bewegungen innerhalb von Netzwerken und erleichtert Angreifern ihre Ausbreitung. Mit der zunehmenden Einführung agentischer KI erweitert sich die Angriffsfläche zusätzlich um autonome Agenten, nicht verwaltete OT-Geräte sowie weitere vernetzte Systeme in Fertigung, Gesundheitswesen und kritischer Infrastruktur, also Bereiche, für die herkömmliche Sicherheitslösungen nie konzipiert wurden.
Möglichkeiten für Kunden und Partner
Für bestehende Armis-Kunden wird Armis Centrix™ künftig vollständig von der Produkt-, Engineering- und globalen Vertriebsorganisation von ServiceNow unterstützt. Die Lösung ist bereits heute in die ServiceNow AI Platform integriert und bleibt weiterhin als eigenständiges Angebot verfügbar; eine tiefere Integration ist im Zeitverlauf geplant.
Kunden von ServiceNow und Armis können die kombinierten Fähigkeiten beider Plattformen ab sofort nutzen, eine breitere Verfügbarkeit folgt in Kürze. Partner von ServiceNow und Armis können ihren Umsatz unmittelbar steigern, indem sie die wachsende Nachfrage von Unternehmen adressieren, die agentische KI sicher, vertrauenswürdig und in grossem Massstab einsetzen möchten.
Globales Zentrum zur Entwicklung autonomer Cyberabwehr
ServiceNow richtet ein AI-Center für Cyber Defense/Cyberabwehr ein. Das globale Zentrum treibt die Entwicklung der nächsten Generation eines KI-basierten Security-Stacks voran und transformiert Sicherheit von reaktiv zu autonomer, KI-gestützter Cyberabwehr.
Das Zentrum schliesst die Lücke zwischen KI-Forschung und praxisnahen Cybersicherheitslösungen und dient als zentrale Anlaufstelle für Sicherheitsverantwortliche in Unternehmen, die von klassischen Sicherheitsarchitekturen zu KI-nativen Sicherheitsstrategien übergehen. Zudem entwickelt es die notwendige Expertise, um KI-gestützte Angriffe frühzeitig zu erkennen und zu neutralisieren, bevor sie Schaden anrichten können.





















