Check Point Research (CPR), die Threat-Intelligence-Abteilung von Check Point® Software Technologies Ltd., einem führenden Anbieter einer KI-gestützten, Cloud-basierten Cyber-Sicherheitsplattform, hat ihre neue Statistik zu Cyber-Attacken für das 2. Quartal 2024 veröffentlicht.
In der DACH-Region stiegen die allgemeinen Cyber-Attacken mit + 40 Prozent im Vergleich zum 2. Quartal 2023 deutlich an. In Deutschland um 30 Prozent, in Österreich um 66 Prozent und in der Schweiz um 25 Prozent. Gleichzeitig nahmen jedoch Ransomware-Attacken in Europa im Jahresvergleich ab (-28 Prozent). Die meisten Ransomware-Attacken in absoluten Zahlen verzeichnet weiterhin Nordamerika, wo 58 Prozent von etwa 1’200 veröffentlichten Ransomware-Angriffen stattfanden. Bezogen auf Branchen verzeichneten Versorgungsunternehmen (186 Prozent) den stärksten Ransomware-Anstieg im Jahresvergleich. Gefolgt von Kommunikationsunternehmen (177 Prozent) und Fertigungsunternehmen (56 Prozent).
Im Jahresvergleich nach absoluten Zahlen aller Cyber-Attacken war die am häufigsten angegriffene Branche weltweit der Bildungs- und Forschungssektor. Dieser verzeichnete im zweiten Quartal 2024 einen Anstieg von 53 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2023, mit durchschnittlich 3’341 Angriffen pro Organisation und Woche. Mit 2’084 Angriffen pro Woche folgten der Bereich Regierung und Militär, sowie das Gesundheitswesen mit 1’999 wöchentlichen Angriffen. Ausserdem verzeichnete die Branche der Hardware-Verkäufer mit einem Anstieg von 183 Prozent den grössten Zuwachs an Angriffen.
Im zweiten Quartal 2024 lag die weltweit durchschnittliche Anzahl der Cyber-Angriffe pro Unternehmen und Woche bei 1’636. Dies entspricht einem Anstieg um 30 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2023 und um 25 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2024.
Die Zunahme von Cyber-Angriffen weltweit, insbesondere von Ransomware-Vorfällen, unterstreicht die Dringlichkeit der Schaffung eines robusten Cyber-Sicherheitsrahmens. Organisationen müssen der IT-Sicherheit Priorität einräumen und massgeschneiderte Strategien entwickeln, um der sich ständig verändernden Bedrohungslandschaft wirksam zu begegnen. Durch die Umsetzung fortschrittlicher Sicherheitsmassnahmen, die Förderung einer Kultur der Sensibilisierung und die Vorbereitung auf Vorfälle können sich Unternehmen besser gegen die unaufhaltsame Flut von Cyber-Bedrohungen schützen.
Die Daten des Berichts stammen aus der ThreatCloud AI, der Big Data Intelligence Engine von Check Point. Hier laufen Daten und Indikatoren millionenfach und jeden Tag zusammen. Das Netzwerk wird gespeist von 150’000 verbundenen Netzwerken und Millionen von Endgeräten. Check Points Sicherheitsforscher fügen ausserdem Daten aus eigener Forschung hinzu, sowie aus externen Experten-Quellen. Die ThreatCloud AI aktualisiert auf dieser Basis zudem in Echtzeit die Bedrohungsdaten aller angeschlossenen Check-Point-Produkte.





















