Beat Müller, Director Systems Engineering, Switzerland & Austria, Nutanix
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Als Anbieter im Bereich Hybrid Multicloud bietet Nutanix Unternehmen eine einheitliche Softwareplattform, um umgebungsübergreifend Anwendungen sowie KI zu betreiben und Daten zu managen.

Mit Nutanix können Unternehmen den Betrieb ihrer traditionellen und modernen Anwendungen vereinfachen und gewinnen so den Freiraum, um sich auf ihre geschäftlichen Ziele zu konzentrieren. Beat Müller, Director Systems Engineering, Switzerland & Austria, Nutanix, wagt den Blick auf die kommenden Monate und schätzt IT-Trends für 2026 ein und erklärt: „Das Jahr 2026 bringt für IT‑Verantwortliche eine Reihe tiefgreifender Veränderungen und Herausforderungen, die sich gegenseitig verstärken. Unternehmen müssen gleichzeitig ihre digitale Souveränität sichern, moderne Anwendungen Cloud‑nativ betreiben, künstliche Intelligenz fit für den unternehmensweiten Einsatz machen, also die KI-Industrialisierung vorantreiben, und eine zunehmend verteilte IT-Landschaft beherrschen. Aus diesen Entwicklungen ergibt sich fürs 2026 ein Plan mit klarer Abfolge: Zuerst braucht es souveräne Infrastrukturen, darauf aufbauend Cloud‑native Plattformen, welche die Grundlage für skalierbare KI‑Nutzung schaffen, und daraus müssen IT-Verantwortliche schliesslich nahtlose hybride Multicloud-Umgebungen formen, die sich zentral managen lassen.“

Deutlicher Anstieg an Cloud-Infrastrukturen

Und weiter hielt Beat Müller fest, dass 2026 weltweit der Bedarf nach souveränen und privaten Cloud‑Infrastrukturen deutlich ansteigen werde. Geopolitische Entwicklungen, strengere Datenschutzanforderungen und der Wunsch nach digitaler Unabhängigkeit würden dazu führen, dass Länder und Organisationen nach kompletten Cloud-Stacks Ausschau halten, um sie unabhängig von Hyperscalern und Service-Providern, deren Sitz ausserhalb des eigenen Rechtsraums liegt, zu implementieren, zu betreiben und zu nutzen.

Unternehmen würden zu diesem Zweck neben dem eigenen Rechenzentrum verstärkt auf lokale Service-Provider setzen, um sensible Daten im Land zu halten und regulatorische Risiken zu minimieren. Gerade in der Schweiz sei dieser Ansatz in den letzten Jahren stark gewachsen, weil er das Bedürfnis nach Souveränität und Kontrolle besonders gut adressiert. Die souveräne Cloud bilde damit die notwendige Grundlage, um kritische Daten und Workloads sicher und performant zu verarbeiten und zu betreiben.

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Verbindendes Fundament

Auf dieser Basis werde Cloud-native zum führenden Betriebsmodell moderner IT-Umgebungen, hielt Müller  weiter fest. Container, Microservices und Kubernetes würden weiter an Bedeutung gewinnen, da Anwendungen immer skalierbarer, portabler und flexibler betrieben werden müssten – im eigenen Datacenter, am Edge und bei Cloud‑Providern. Prognosen würden zeigen, dass viele Unternehmen bis 2029 containerisierte Anwendungen nutzen werden, während schon heute ein Grossteil Kubernetes über mehrere Clouds oder Edge‑Standorte hinweg betreibt. Cloud‑native‑Architekturen würden damit zum verbindenden Fundament für Automatisierung, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit und bilden die technische Voraussetzung für den nächsten grossen Trend: unternehmensweite künstliche Intelligenz.

Müller erklärte, dass wir am Anfang der Industrialisierung von KI stehen würden. Unternehmen gehen über einzelne Pilotprojekte hinaus und entwickeln systematische, skalierbare «AI Factories», in denen Daten, Rechenleistung, Modelle, Sicherheit und Governance in integrierten Plattformen zusammengeführt werden. Entscheidend sei dabei: KI‑Workloads lassen sich nur dann effizient und wirtschaftlich skalieren, wenn sie auf cloud‑nativen Plattformen laufen und wenn die zugrunde liegende Infrastruktur souverän ist, sobald vertrauliche oder regulierte Daten involviert sind.

 

Trends zukunftsfest unterstützen

Aus dieser Kombination ergibt sich schliesslich die hybride Multicloud als unvermeidliche Realität, als Voraussetzung wie als Notwendigkeit, damit Unternehmen die genannten Trends zukunftsfest unterstützen können. Daten und Anwendungen verteilen sich über Edge-Standorte, eigene Rechenzentren, nationale Cloud Provider und Hyperscaler. Hybrid Multicloud wird damit zur logischen Konsequenz und zur Betriebsrealität, die alles zusammenführt und Unternehmen befähigt, Souveränität, Cloud native Technologien und KI Skalierung gleichermassen zu meistern.

Abschliessend hielt Müller fest, dass Nutanix seine Kunden genau in diesem Spannungsfeld unterstütze: mit Lösungen, die sowohl lokale als auch Cloud-basierte Szenarien ermöglichen und so einen sicheren, flexiblen und souveränen Umgang mit Daten gewährleisten.

 

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