Der erste gemeinsame Fachbericht von SENS eRecycling und Swico Recycling zur gemeinsamen Ökobilanz 2025 zeigt den enormen Beitrag der beiden Recyclingsysteme zum Schweizer Umweltschutz. Zusammen verarbeiteten sie 144’000 Tonnen Elektro- und Elektronikgeräte und erzielten 1’400 Milliarden Umweltbelastungspunkte (UBP). Damit kann die jährliche Verkehrsemission der Stadt Lausanne ausgeglichen werden.
Im letzten Jahr wurden 6 % mehr Geräte als 2024 verarbeitet, was einen neuen Rekord bedeutet. Seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 2000 nehmen die verarbeiteten Mengen nicht nur bei den Elektrogross- und Elektrokleingeräten stetig zu, sondern auch bei den Kühl-, Gefrier- und Klimageräten. Nach dem Einbruch vor 10 Jahren wegen des Rückgangs der Bildröhrengeräte geht es seit 2022 wieder aufwärts. Leuchtmittel werden seit Jahren in gleichen Mengen verarbeitet und bei den Photovoltaikmodulen ging es ab 2002 stetig nach oben.
Kleine Senkung der Umweltbelastung
Auch wenn die Senkung der gesamten Umweltbelastung der Schweiz nur 1 % beträgt, ist sie in Zahlen ausgedrückt imposant. Die 1’400 Milliarden UBP entsprechen 236’600 Tonnen CO2-Äquivalent. Bei den entsorgten Geräten werden die enthaltenen Schadstoffe fachgerecht entfernt und Wertstoffe zurückgewonnen.

Wechselnder Gerätemix und langfristiger Trend
Diese Grafik zeigt die Anteile aus den im Jahr 2025 zurückgewonnenen Wert- und Schadstoffe der total 144’000 Tonnen verarbeiteten Elektro- und Elektronikaltgeräte. Während der Gerätemix von Jahr zu Jahr variiert, ist bei der Materialzusammensetzung ein klarer Trend erkennbar. Der Anteil an Eisen und Stahl sinkt seit Jahren und die Kunststoffgemische nehmen zu.




















