Mengze Li, CSR-Programmleiterin Huawei Schweiz, präsentierte das Programm «Seeds for the Future», Quelle: insidenews.
Mengze Li, CSR-Programmleiterin Huawei Schweiz, präsentierte das Programm «Seeds for the Future», Quelle: insidenews.

Anfangs Juli war es wieder soweit – Huawei orientierte an einem Kick-off-Meeting in Zürich und Olten auserwählte Studenten aus der ganzen Schweiz über die zehntägige Reise nach China. Dort sollten sie nicht nur die Neuheiten von Huawei kennenlernen, sondern auch die asiatische Lebenskultur und als Ambassador für die Schweiz wirken.

Am Informationsanlass begrüsste Mengze Li, CSR-Programmleiterin Huawei Schweiz, die Studenten, die im August nach China reisen und mit Spannung den Infos entgegensahen. Li ging auf das Programm «Seeds for the Future» ein, mit welchem Huawei seit 2014 digitale Talente fördert, interkulturelle Kompetenzen stärkt und Einblicke in zukunftsweisende Technologien wie 5G und KI ermöglicht.

Im laufenden Jahr findet im August wieder eine solche Reise von Huawei nach China statt, die den Höhepunkt des disziplinenübergreifenden Austauschprojekts zwischen Schweizer Fachhochschulen und Huawei bildet. Künftige Schweizer Wirtschaftsinformatiker, Informatikingenieure und Wirtschaftsingenieure von sechs Schweizer Hochschulen werden an dieser Studienreise ins Land der aufgehenden Sonne teilnehmen.

Alle Teilnehmer dieses Informationsanlasses verfolgten gespannt, was sie auf dieser China-Reise erwertet. Quelle: insidenews
Alle Teilnehmer dieses Informationsanlasses verfolgten gespannt, wie diese China-Reise ablaufen wird. Quelle: insidenews

Was das Programm beinhaltet

Das Huawei-Studentenprogramm «Seeds for the Future» ist darauf ausgerichtet, dass technikbegeisterte Studierende verschiedenster Fachrichtungen Einblicke in Wissen und Technologie der aufstrebenden Hightech-Supermacht China erhalten. Dafür schreibt Huawei seit über zehn Jahren Wettbewerbe an seinen Schweizer Partneruniversitäten aus. In diesem Jahr nehmen drei Universitäten und Fachhochschulen teil und es wurden 13 Plätze vergeben.

Konzipiert ist das Programm in der Schweiz als Private-Public-Partnership, die hochschulübergreifend und langfristig funktioniert. Das Programm ist ECTS-kompatibel, das heisst: gleichwertig zu einem Wahlpflichtmodul im 5. oder 6. Semester. Der hohe Praxisbezug macht es attraktiv für angehende Wirtschaftsinformatiker, Informatikingenieure und Wirtschaftsingenieure. Was die Studentinnen und Studenten während ihres Bachelorstudiengangs in Präsenzvorlesungen über internationales und interkulturelles Management oder die Grundlagen der Telekommunikation lernen, kulminiert in der Forschungsreise nach China.

In seiner Eröffnungsrede ermutigte FHNW-Direktor Prof. Dr. Peter Flohr die Studenten, von allen Erfahrungen dieser Reise zu profitieren und die Schweiz in China gebührend zu vertreten.

 

Danach ging Markus Herrmann-Chen, Co-Founder and Managing Director der China Macro Group auf die vielfältigen kulturellen und politischen Entwicklungen in China ein. Er betonte, dass das Land der aufgehenden Sonne nicht mehr das sei, was es noch vor ein paar Jahren einmal gewesen ist und wolle sich als starker Ort zeigen, während andere Weltmächte ins Chaos abdriften würden – zudem wolle China auch Kapital aus verschiedenen Ländern anziehen.

Manuel Küffer, Kommunikationsverantwortlicher bei Huawei Schweiz, der die Studenten dieses Jahr auch nach China begleiten wird, stellte dann seinerseits das Programm und den Konzern Huawei vor, der nicht nur verschiedenste Auszeichnungen wie bespielsweise eine der besten Schweizer Arbeitgeber oder eine solche für Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (CSR) erhalten hat, sondern bei dem auch über die Hälfte der Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung arbeiten würden.

Daniel Brodmann, Dozent für Betriebswirtschaft an der FHNW, gab in seiner Schlussrede noch Einblicke, was die Studenten auf dieser Reise erwarten dürften, da er auch bereits in früheren Jahren solche Reisen begleitete und dankte Huawei für das Engagement.