Die in Zug domizilierte globale Geschäftseinheit Siemens Smart Infrastructure bleibt mit 11.462 Milliarden Euro Umsatz im ersten halben Geschäftsjahr (1.10. – 31.3.) auf der Erfolgsspur. Der Umsatzerlös von 1.471 Milliarden bewegt sich im Rahmen des Vorjahres (1.499).
KI als zukunftsweisende Technologie ist klarer Wachstumstreiber für das Hardware-, Software- und Servicegeschäft von Siemens. «Unsere innovativen Lösungen in den Bereichen Digitalisierung und Elektrifizierung sowie Mobilität waren in den vergangenen sechs Monaten bei Kundinnen und Kunden aus verschiedenen Branchen in der Schweiz äusserst gefragt. Dies unterstreicht unser Engagement, die digitale und nachhaltige Transformation des Landes voranzutreiben», so Gerd Scheller, Country CEO von Siemens Schweiz. «Besonders freute mich der Zuschlag der SBB an Siemens für die Lieferung der neuen Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz.»
Zukunftsweisende Projekte in der Schweiz
Im November 2025 erhielt Siemens von den SBB den Zuschlag für die Lieferung von 116 Doppelstockzügen mit Option auf 84 weitere. Die Züge werden ab 2031 im Zürcher S-Bahn-Netz und in der Westschweiz eingesetzt. Sie bieten den Fahrgästen höheren Komfort und mehr Kapazität.
Der neue Doppelstockzug fährt ab 2031 im Zürcher S-Bahn Netz und in der Westschweiz. Bahnhof Winterthur, Designstudie
Im Bereich der Energieversorgung erreichte Siemens mit seiner fortschrittlichen Elektrifizierungs-Technologie einen wichtigen Meilenstein. Erstmals wird eine umfassende Transparenz im Niederspannungsnetz für das Energieversorgungsunternehmen IBC Energie Wasser Chur (IBC) geschaffen. Dadurch profitieren 40’000 Personen im Grossraum Chur von einer sichereren und zukunftsfähigen Stromversorgung. Die IoT-Suite Electrification X ermöglicht kontinuierlichen Zugriff auf Netzdaten, detaillierte Analysen anhand von Leistungskennzahlen und automatisierte Alarmmeldungen. So können Netzbetreiber die Netzstabilität optimieren und auf die Herausforderungen der Energiewende reagieren.
Das Energieversorgungsunternehmen IBC Energie Wasser Chur schafft umfassende Transparenz im Niederspannungsnetz.
Im März 2026 stellte Siemens die nächste Generation von Brandmeldern mit Sinteso Nova vor, die in Zug entwickelt wurden und auch dort produziert werden. Fortschrittlicher Detektionstechnologie und Cloud-Konnektivität ermöglichen den IoT-vernetzten Systemen 24/7-Selbst-Checks, Echtzeitüberwachung und vorausschauende Wartung. Die Kunden erhalten erhöhte Betriebssicherheit und verbesserte Effizienz für Service- und Wartungsteams.
Das Portfolio der Sinteso Nova Brandmelder überführt den klassischen Brandschutz in eine proaktive, intelligente und vernetzte Sicherheitslösung.
Auch die in Zug beheimatete globale Geschäftseinheit Siemens Smart Infrastructure mit weltweit 80‘000 Mitarbeitenden legte in einem dynamischen Umfeld weiter zu. «Wir konnten das Volumenwachstum auf vergleichbarer Basis in allen Geschäften fortsetzen» erklärt Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied der Siemens AG und CEO von Siemens Smart Infrastructure. Der Gewinn stieg während 22 Quartalen durch die starke globale Nachfrage nach Rechenzentren und Elektrifizierung stetig an. «Smart Infrastructure hat exzellente Ergebnisse geliefert und das trotz eines schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds weltweit», so Rebellius.
Matthias Rebellius, CEO Smart Infrastructure und Vorstandsmitglied der Siemens AG
Die Stärken von Siemens in der Schweiz sind Gebäudetechnik und Energieverteilung (Smart Infrastructure) sowie in der Industrie- und Antriebstechnik (Digital Industries und Siemens Industry Software). Eine führende Position hält das Unternehmen auch in der Bahntechnik (Siemens Mobility).


























