Nutanix kündigte NKP Metal als Erweiterung seines Betriebsmodells und der Kubernetes Platform (NKP) an, um Kubernetes-Bereitstellungen direkt auf Bare-Metal-Infrastrukturen zu unterstützen.
Wenn Kubernetes auf Bare-Metal ausgeführt wird, können die Leistung und Flexibilität geliefert werden, die für viele moderne Workflows erforderlich sind. Das trifft speziell auf Edge-Umgebungen und KI-Trainingsworkflows zu, die auf dichte GPU-Infrastrukturen angewiesen sind. Wenn diese Umgebungen in hoher Skalierung betrieben werden, kann dies zu neuen Problemen führen. Dazu gehören die Provisionierung von physischen Servern, das Management von Firmware-Updates oder die Integration von Storage- und Networking-Services. Oft müssen Unternehmen ein hoch spezialisiertes Team aufbauen, um Kubernetes-Bereitstellungen auf Bare Metal zu managen.
NKP Metal unterstützt eine dual-native Architektur, in der sowohl Container als auch virtuelle Maschinen als gleichrangige Infrastrukturen unter einem einheitlichen Betriebsmodell operieren. Sie eignet sich unter anderem für KI- und andere leistungshungrige Workloads, die oft direkt auf Bare-Metal-Infrastrukturen laufen.
Was NKP Metal kann
NKP Metal stellt eine Erweiterung des Betriebsmodells und HCI-Stacks von Nutanix um Kubernetes-Umgebungen auf Bare Metal dar. Mit dieser Lösung können Organisationen Container direkt auf physischer Infrastruktur betreiben und gleichzeitig für das gleiche Mass an Automatisierungsgrad, Lebenszyklusmanagement, Networking und Enterprise-Datendienste sorgen, auf die sie sich in virtualisierten Umgebungen verlassen. Als Teil dieses Ansatzes können Kunden zwischen der Nutzung von Nutanix-Storage über eine Container-Storage-Schnittstelle oder Cloud Native AOS als Storage-Option wählen, die speziell für echte Bare-Metal-Kubernetes-Bereitstellungen entwickelt wurde. Gleichzeitig profitieren sie von den Nutanix Data Services für Kubernetes-native Datendienste. Das macht die Nutanix-Erfahrung durchgängig, gleichzeitig bleibt die Datenhaltung näher bei den Kubernetes-Workloads.
Dazu betont betont Dan Ciruli, Vice President und General Manager, Cloud Native bei Nutanix: «Traditionell war der Betrieb von Kubernetes auf Bare Metal gleichbedeutend damit, auf die betriebliche Einfachheit virtualisierter Umgebungen zu verzichten», betont Dan Ciruli, Vice President und General Manager, Cloud Native bei Nutanix. «Mit NKP Metal erweitern wir das Nutanix-Betriebsmodell um Bare-Metal-Kubernetes und kombinieren das automatisierte Lebenszyklusmanagement mit den integrierten Datendiensten von Cloud Native AOS um die Einfachheit, Konsistenz und Enterprise-Storage-Fähigkeiten, die Kunden auf ihren physischen Infrastrukturen benötigen.»
Vereinfachung
Mit NKP Metal können Organisationen containerisierte Workloads auf physischen Servern bereitstellen und managen. Sie erhalten gleichzeitig die operative Einfachheit, Automatisierung und Enterprise-Services der Nutanix Cloud Platform.
Zudem vereinfacht das NKP Metal das Lebenszyklusmanagement physischer Infrastrukturen. Fähigkeiten wie die automatisierte Bereitstellung von Nutanix-Knoten mithilfe von Nutanix Foundation and Operating System und das Lebenszyklusmanagement von Firmware mit Nutanix Lifecycle Manager ermöglichen Unternehmen, Kubernetes-Umgebungen auf Bare Metal mit der gleichen operativen Konsistenz wie bei virtualisierten Workloads zu provisionieren, zu skalieren, zu patchen und zu aktualisieren.
Verfügbarkeit
Die Bereitstellungsoption Bare Metal ist als Early-Access-Version für NKP-PRO- und NKP-ULT-Lizenznehmer ab sofort erhältlich. Die allgemeine Verfügbarkeit ist für die zweite Jahreshälfte 2026 vorgesehen.





















