JOKER alias "Happy" vor dem Schminkspiegel (Foto zVg)
  • Bester Film
  • Beste Regie: Todd Philipps
  • Bester Hauptdarsteller: Joaquin Phoenix
  • Beste Filmmusik: Hildur Guônadottir
  • Best adaptiertes Drehbuch: Todd Philipps & Scott Silver
  • Bestes Make-up und beste Frisuren: Nicki Ledermann & Kay Georglou
  • Beste Kamera: Lawrence Sher
  • Bester Schnitt: Jeff Groth
  • Bester Tonschnitt: Alan Robert Murray
  • Bester Ton: Tom Ozanich, Dean Zupancic & Tod Maitland
  • Bestes Kostümdesign: Mark Bridges

Nach wie vor in den Kinos!

Quasi für immer allein in der Menge gestrandet, sucht Arthur Fleck im Grunde nach menschlichem Anschluss. Im dunstverhangenen Gotham des Jahres 1981 tigert er im Ansinnen, den Menschen ein Lachen aufs Gesicht zu zaubern, als Clown um die Häuser. Doch während Arthur entlang verrusster Strassen zieht und mit graffiti-verschmierten Zügen des Transitverkehrs durch die feindselige Stadt voller Spaltung und Unzufriedenheit fährt, trägt er zugleich zwei Masken…

Für spärliche Einsätze als Clown bei behinderten Kindern, malt er sich die eine für diese Arbeit ins Gesicht. Die andere scheint er niemals ablegen zu können: Eine Verkleidung, die er beim vergeblichen Versuch trägt, sich als Teil der Gesellschaft um ihn herum zu fühlen – und nicht wie der wiederholt missverstandene Mann, dem das Leben übel mitspielt. Aufgewachsen ohne Vater, hat Arthur eine zerbrechliche Mutter, vermeintlich seine beste Freundin, welche ihm den Namen “Happy” gab. Dieser Spitzname bringt in Arthur immer wieder ein geradezu forciertes, bei der Umwelt auf Unverständnis stossendes Lachen hervor, welches allen persönlichen Schmerz dahinter zu verbergen glaubt.

Hauptdarsteller Joaquin Phoenix alias JOKER ungeschminkt (Bild zVg)

Auch träumt Happy davon, einst als Stand-Up-Comedian Fuss zu fassen und als solcher einen gewissen Ruhm zu erlangen. Aber die an ihm in der Kindheit von erwähnter Mutter begangenen, lange Zeit in sein Unterbewusstsein gerutschten Misshandlungen, manifestieren sich in einer irrtümlich psychischen Erkrankung, die ihm Mama mittels permanenter Verabreichung von Falsch-Medikation untergejubelt hat. Ein jedes Mal, wenn er von Teenagern auf der Strasse drangsaliert, von Anzugträgern in der U-Bahn verspottet und von diesen gar brutalst niedergeschlagen wird, entfernt sich der soziale Aussenseiter einen Schritt weiter weg von seinen Mitmenschen. In einer Abwärtsspirale aus Gleichgültigkeit und Grausamkeit gefangen, trifft Arthur eine Fehlentscheidung, welche zu einer Kettenreaktion von tödlichen Ereignissen führt.

„The Hangover“-Regisseur Todd Phillips erschafft gemeinsam mit dem sowohl mimisch als auch akustisch begeisternd überzeugenden Charakter-Hauptdarsteller Joaquin Phoenix das so intensive wie ebenso komplexe Porträt eines legendären Comic-Bösewichts. JOKER ist jetzt schon eines der grossen Filmereignisse des Jahres 2019!

JOKER während finaler Kettenreaktion an tödlichen Ereignissen (Foto zVg)

Start: Nach Schweizer Premiere im Rahmen der ZFF ‚19, jetzt in den Kinos!

Drehbuch: Todd Phillips, Scott Silver

Produzenten: TP, Bradley Cooper & Emma Tillinger Koskoff

Darsteller:

Nebst bereits erwähntem Haupt-Protagonisten Robert de Niro, Zadie Beetz, Frances Conroy, Marc Maron, Josh Pais und weitere.

Genre: Psychothriller

USA, 2019 – 122 Min., DCP, Farbe – Englisch – Untertitel Deutsch & Französisch