An der 156. Vereinsversammlung des Schweizerischen Vereins für technische Inspektionen (SVTI) in Pfäffikon wurden ein erfolgreicher Geschäftsabschluss präsentiert und ein neuer Präsident gewählt.

Trotz schwieriger geopolitischer Lage ist die SVTI-Gruppe in der Lage, auf Risiken und Veränderungen rasch zu reagieren und sich anzupassen. Eine wichtige Massnahme ist die Förderung von Talenten und Führungskräften.

 

Positive Betriebsergebnisse und hohe Auslastung

Alle Inspektorate erreichte bei hoher Auslastung positive Betriebsergebnisse. Trotz Fachkräftemangel und volatilem Markt erzielte das Tochterunternehmen Swiss Safety Center einen Rekordumsatz und ein sehr gutes Ergebnis. Im Bereich der  Wasserstofftechnologie und der Digitalisierung gab es wichtige Fortschritte.

Technische Anforderungen für den Bau von neuen Wasserstoffleitungen wurden erfolgreich in die ERI-Richtlinie integriert. Im Bereich der zerstörungsfreien Prüfung kamen Crawler zum Einsatz, die eine Prüfung von Schweissnähten von aussen ermöglichen.

Innovation und Strategie

Ein Highlight ist die Förderung und Umsetzung des Pilotprojekts „Neue Arbeitswelt Nuklearinspektorat». Ein Innovationsfonds und entsprechende Massnahmen wie Innovationstage und -zirkel sollen die Entwicklungspotenziale erschliessen und zu erfolgreichen Projekten machen.

Die Gruppe will ihre Aktivitäten im Bereich der technischen Sicherheit ausbauen, digitale Lösungen implementieren, die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern intensivieren und Know-How austauschen.

Neuer Präsident

Dr. Christian Plüss (rechts) übernimmt das Präsidium von Udo M. Bäckert, der den Verein 11 Jahre führte. Er setzte wichtige Impulse und gestaltete die strategische Ausrichtung mit. Christian Plüss war Mitglied der Post-Konzernleitung. Von ihm wird ein strategischer Blick und die Setzung von neuen Impulsen erwartet.

 

150 Jahre im Dienst der Sicherheit

Der SVTI zählt zu den wichtigsten Schweizer Institutionen auf dem Gebiet der technischen Sicherheitsaufsicht. Als privatrechtlicher, unabhängiger und nicht gewinnorientierter Verein, dessen Entstehung auf das Jahr 1869 zurückgeht und der rund 8000 Mitglieder zählt, nimmt der SVTI im Auftrag des Bundes und der Kantone behördliche sowie private Aufgaben wahr.

Der Zweck des SVTI liegt in der Verhütung von Unfällen, Störungen und Schäden und der Beseitigung von Gefahren bei der Herstellung und dem Betrieb technischer Anlagen aller Art. Zu den Haupttätigkeiten des SVTI gehören die Überwachung von technischen Anlagen und Geräten wie Rohrleitungen und Pipelines, Installationen in Kraftwerken und unter Druck stehenden Behältern sowie die Marktüberwachung bei Aufzügen und Druckgeräten.