Wenige Tage nach dem WM-Finale lohnt sich ein Blick auf die Streaming-Nutzung während der Fussball-WM. Im Rückblick: So wurde auf Zattoo und Partnerplattformen gestreamt.
In der Schweiz, Deutschland und Österreich bietet Zattoo alle beliebten TV-Sender in HD- und Full-HD-Qualität sowie eine Vielzahl von Video-On-Demand-Inhalten. Dabei steht Zattoo auf fast allen Endgeräten zur Verfügung und veranlasst nach einer rasanten und vielschichtigen WM den TV-Streaming-Anbieter zu Fragen wie: Welche Spiele brachten besonders viele Menschen vor die Bildschirme? Wie entwickelte sich das Interesse auf dem Weg zum Finale? Und blieb der große Bildschirm auch bei dieser WM die erste Wahl? Die Daten von Zattoo und seinen Partnerplattformen liefern darauf spannende Antworten.
Im Durchschnitt war das Zuschauerinteresse in der K.-o.-Phase deutlich höher als in der Gruppenphase: Die Spiele erreichten rund 63 Prozent mehr Match Watchers (=Zuschauer/innen die ein einzelnes Spiel eingeschaltet haben und wer mehrere Spiele schaut, wird pro Partie erneut gezählt). Innerhalb des Finales nahm die Nutzung noch einmal zu: In den letzten 15 Minuten verfolgten rund zehn Prozent mehr Match Watchers die Partie als zu Beginn.
Deutschland-Spiel schlägt das Finale
Bei den einzelnen Spielen gab es allerdings eine Überraschung: Nicht das Finale lag vorne. Das Gruppenspiel zwischen Deutschland und Curaçao erzielte rund vier Prozent mehr Match Watchers als das Endspiel zwischen Argentinien und Spanien.
CH-Nati bringt Fans auch nachts vor den Bildschirm
Die Schweizer Partien mit Anspielzeiten um 03:00 und 05:00 Uhr MEZ erzielten im Durchschnitt mehr als fünfmal so viele Match Watchers wie andere Nachtspiele. Zwei Spiele der Schweizer Nati gehörten zudem zu den zehn meistgesehenen Partien des gesamten Turniers.
Der grosse Bildschirm bleibt erste Wahl
Wer die WM verfolgte, tat dies mehrheitlich vor dem grossen Bildschirm: Mehr als acht von zehn gestreamten Stunden fielen auf Smart-TVs und andere Big-Screen-Geräte. Gegenüber der WM 2022 stieg deren Anteil um rund 16 Prozentpunkte.
Rekord-Traffic beim Finale
Auch technisch wurden während des Turniers neue Höchstwerte erreicht. Der Netzwerk-Traffic bildet nicht die Zahl der Match Watchers ab, sondern die technische Auslastung der Streaming-Infrastruktur. Beim Finale verzeichnete Zattoo mit rund 3,76 Tbps (Terabit pro Sekunde) den bislang höchsten Netzwerk-Traffic des Unternehmens. Gegenüber dem WM-Finale 2022 lag die Spitzenlast um mehr als die Hälfte höher, im Vergleich zum EM-Finale 2016 hat sich der Datenverkehr innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verneunfacht. Trotz der hohen Auslastung verlief das Turnier ohne technische Zwischenfälle.
Auch die Zahl der Unique Viewers lag über dem Niveau der WM 2022 und stieg um rund 48 Prozent. Der Vergleich basiert auf derselben Messmethodik, wird jedoch auch durch die längere Turnierdauer der FIFA World Cup 2026 beeinflusst.
„Gerade bei großen Live-Events wollen Zuschauer/innen einfach einschalten und schauen können. Wir sind stolz darauf, dass unsere Plattform auch beim höchsten Netzwerk-Traffic in der Geschichte von Zattoo ununterbrochen stabil lief. Genau darauf kommt es bei Live-TV an“, so Tina Rodriguez, CEO a. i. von Zattoo.





















